Zum Inhalt springen
Inhalt

Schweiz Shoppingcenter-Boom im Grenzgebiet

In Deutschland und Österreich entstehen entlang der Grenze zur Schweiz gleich mehrere neue Einkaufszentren. Doch können diese tatsächlich noch mehr Schweizer anlocken? Oder machen sich die ausländischen Geschäfte bald gegenseitig die Schweizer Kundschaft streitig?

Legende: Video Einkaufen nach der Grenze, 10vor10 abspielen. Laufzeit 03:22 Minuten.
Aus News-Clip vom 04.12.2014.

Wenn am 24. Dezember die Päckli unter den Baum gelegt werden, sind immer häufiger Geschenke dabei, die im Ausland gekauft worden sind. Bis Ende Jahr werden die Konsumentinnen und Konsumenten aus der Schweiz wieder gut 10 Milliarden Franken hinter der Grenze ausgegeben haben – die Hälfte bei gezielten Einkaufsfahrten.

27'000 Kunden strömen täglich ins Lago-Einkaufszentrum in Konstanz. Jeder dritte kommt aus der Schweiz – in der Ferienzeit ist es sogar jeder zweite. Nun droht zusätzliche Kundenabwanderung. Zehn Jahre nach der Eröffnung des Lago in Konstanz entstehen entlang der deutschen Grenze drei zusätzliche Shoppingtempel. Und auch in Vorarlberg sollen in den nächsten Jahren vier neue Einkaufszentren dazukommen.

Harter Konkurrenzkampf erwartet

Ein anderes Bild in der Schweiz. Hier fehlen die Schweizer Besucher. In der Einkaufsstrasse in Kreuzlingen bleiben die Läden leer, seit der Euro günstig zu haben ist. Der Einkaufstourismus hat für die Thurgauer Ladenbesitzer schwerwiegende Folgen.

Doch lassen sich immer mehr Schweizer Kunden über die Grenze locken? Die Shoppingcenter-Betreiber in Konstanz befürchten einen harten Konkurrenzkampf durch die neuen Mitbewerber.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

49 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Kurt Vollmer, Zürich
    Wer sich hier darüber aufregt, dass CH Bürger in D einkaufen gehen, soll sich die Beweggründe genauer anschauen. In der Tat sind viele Güter massiv teurer & die Importeure bleiben die sachliche Erklärung dafür schuldig. Wir leisten uns noch immer den Luxus, überteuerte Produkte vorgesetzt zu bekommen. Statt die Konsumenten hier anzuprangern, sollten die «echten CH» sich besser dafür einsetzen, dass die Kartelle fallen & die Importeure Parallelimporte zulassen. Schuld hat nicht der Konsument!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ralf N, Rorschacherberg
    Lebe + arbeite seit > 5 Jahren als D in CH. Wenn Preise ein wenig teurer sind als in D dann nehme ich das für den höheren Lohn gerne in Kauf! Aber Zeitschrift 10 Euro in D = 20 CHF in CH? Roastbeef 25 Euro in Österreich = satte 75 CHF in CH? Leider auch Mängel an Service gegenüber Kunden, Bestellung nicht vollständig geliefert. Oder es wird lieber nichts gemacht, anstatt bei Fragen den Kunden zu kontaktieren. Gut für mich, Ware wird nicht gebongt oder 1 Euro 1 = 1 CHF *smile*
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von p.keller, kirchberg
    Dabei jammern die Leute dauernd, sie hätten kein Geld.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen