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Schweiz Starkes Erdbeben im Mittelwallis

Nordöstlich von Siders/Sierre hat die Erde gebebt. Die Stärke betrug 4.2 auf der Richterskala.

Im Wallis hat am Montag um 16:44 Uhr die Erde gebebt. Das Beben dauerte mehrere Sekunden und erreichte eine Magnitude von 4,2 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag sechs Kilometer nordöstlich von Siders/Sierre.

Leichtere Beben wurde wenige Minuten später auch im Thermalbadeort Leukerbad gespürt, wo die Magnitude 1,4 erreichte.

Bei einem Erdbeben dieser Stärke seien kleinere Schäden in der Nähe des Epizentrums möglich, teilte der Schweizerische Erdbebendienst mit. Das Beben sei in weiten Teilen der Schweiz verspürt worden und wurde auch vom Schweizerischen Erdbebendienst (SED), Link öffnet in einem neuen Fensterim Browser öffnen an der ETH Zürich registriert.

Die Polizei erhielt mehrere Anrufe von besorgten Bürgern, vor allem aus dem Leukerbad. Der Gemeindepräsident, Christian Grichting, sagte auf Anfrage von SRF, er habe bisher keine Meldungen von Schäden erhalten. Er habe gedacht, dass ein Flugzeug vorbeigeflogen sei, denn man habe es gespürt.

In der Schweiz werden am meisten Erdbeben im Wallis verzeichnet. Der Kanton weist auch die höchste Gefährdung der Schweiz auf – gefolgt von Basel, Graubünden, dem St. Galler Rheintal und der Zentralschweiz.

Erdbebengefährdete Region

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Im statistischen Durchschnitt wird das Wallis alle 50 bis 100 Jahre von einem Erdbeben mit einer Magnitude von ungefähr 6 auf der Richterskala heimgesucht. Das letzte grosse Erdbeben erschütterte 1946 die Region um Siders und forderte drei Todesopfer.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Schmutzli  (- Scheidegger)
    ... in diesen Momenten "höre" ich immer unsere "Optimisten": "DAS KANN IN DER SCHWEIZ NICHT PASSIEREN"!
  • Kommentar von Hannes Pfyffer  (hapf)
    Ich denke, die größere Gefahr sind all die sauberen Stauseen und nicht die kleinen Atomkraftwerke. Nich auszudenken, wass da geschehen wird.
    1. Antwort von Hannes Wenger  (Lammfleisch)
      Ein Supergau soll besser sein als eine Überschwemmung? Interessante Sichtweise. Fragen Sie doch mal die (ehemaligen) Bewohner von Fukushima. Das Wasser ist längst wieder weg, die radioaktive Verseuchung wird jedoch noch ein paar wenige Jährchen erhalten bleiben.. Sind Sie auf die Atom-PR reingefallen oder Teil davon?
    2. Antwort von Urs Ziegler  (Urs Ziegler)
      Lieber Hr Wenger, wenn die oberrheinischen Stauseen aufgrund eines Erbebens zusammenstürzen wird das Rheintal mit einer 5 - 7 Meterwelle ueberrollt, da bleibt nichts mehr uebrig, was sich für einen Wiederaufbau lohnt, von den menschlichen Verlusten ganz zu schweigen. Das ist der Supergau.
  • Kommentar von Daniel Frei  (daniel.frei9)
    Kurz vor dem Beben hat sich mein Hund merkwürdig verhalten und gejault. Ich vermute, dass er aufgrund seines Instinkts das bevorstehende Beben wahrgenommen hat.
    1. Antwort von Fr. Widmer  (FW)
      Unser sonst eher ruhige Kater war kurz vorher auch ganz aus dem Hüsli und tigerte in der Wohnung herum. Tiere nehmen dies viel früher wahr als wir Menschen.
    2. Antwort von E. Waeden  (E. W.)
      Leider haben die Menschen verlernt, auf die Signale der Tiere zu achten. Eigentlich wären sie die besten Alarmsysteme. Bestes Beispiel bezüglich Tsunami-Katastrope 2004. Sämtliche Wildtiere haben sich rechtzeitig in höher gelegne Gebiete in Sicherheit gebracht.