Steuerinformationen fliessen später in die USA

Die Schweizer Finanzinstitute gewinnen Zeit. Sie müssen erst ab Mitte und nicht schon Anfang nächsten Jahres das US-Steuergesetz Fatca zum Informationsaustausch anwenden.

Die Schweiz und die USA haben formell das Fatca-Abkommen zur Umsetzung des Gesetzes in der Schweiz angepasst. Es kommt erst ab Sommer 2014 zum Tragen.

Im Juni hatte das US-Finanzministerium bereits einen Aufschub von sechs Monate für ausländische Finanzinstitute angekündigt. Das Parlament in Bern segnete das geänderte Abkommen mit den USA am letzten Freitag ab.

Nun besiegelten besiegelten die Schweiz und die USA den neuen Zeitplan noch, wie das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen mitteilt.

Das US-Gesetz mit dem Titel «Foreign Account Tax Compliance Act» (Fatca) zwingt ausländische Banken faktisch, den US-Behörden Konten von US-Kunden zu melden. Das Abkommen sichert der Finanzbranche aber auch gewisse Vereinfachungen. Fatca kommt praktisch einem automatischen Informationsaustausch gleich.