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Schweiz Strafanzeige wegen Neonazi-Konzert in Unterwasser

Die GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus hat nach dem Neonazi-Konzert in Unterwasser (SG) vom vergangenen Samstag Strafanzeige gegen die Veranstalter und die Bands eingereicht. Es geht um Verletzung der Rassismus-Strafnorm.

Die Strafanzeige sei bei der St. Galler Staatsanwaltschaft eingereicht worden, teilte die Stiftung GRA mit. Sie richtet sich gegen die Schweizer Band «Amok», die deutschen Gruppen «Stahlgewitter», «Confident of Victory», «Excess» und «Frontalkraft», die in Unterwasser auftraten, sowie gegen die Konzertveranstalter.

«Wir gehen aufgrund der Historie der Bands und aufgrund von Indizien aus den Medien davon aus, dass gegen die Anti-Rassismus-Strafnorm verstossen wurde», sagt Ronnie Bernheim, Präsident der Stiftung GRA zu SRF News. «Wir wollen nicht, dass solche Konzerte in der Schweiz stattfinden.» Die Strafanzeige sei ein klares Zeichen an die rechtsextreme Szene, dass sie in der Schweiz unerwünscht ist.

Grösster Neonazi-Gig der Schweiz

Am Konzert im Toggenburg hatten rund 5000 Besucher teilgenommen, viele von ihnen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern. Es soll sich um einen der grössten Neonazi-Events gehandelt haben, die jemals in der Schweiz stattgefunden haben.

Die Gemeinde, die den Anlass bewilligt hatte, und die Polizei wurden vom Grossaufmarsch überrumpelt. Die St. Galler Kantonspolizei hatte zwar seit längerem Hinweise auf ein Rechtsrock-Konzert im Bodenseeraum, kannte aber den Ort der Veranstaltung nicht. Die Konzertbesucher wurden vom Treffpunkt Ulm kurzfristig nach Unterwasser weitergeleitet.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
    Keine Sorge, am Schluss läuft es so aus, dass die Polizei entweder schlampte, unverhältnismässig agierte oder zu spät kam. Die Anwälte, Politiker und Mitglieder beider Lagerseiten sorgen dafür, dass dies so weiter geht, wie bis anhin. Ob Reitschule oder 1. Mai oder nun im Toggenburg. Lange bleibts ruhig bis wieder grosse Augen gemacht werden, dann geht das Spiel wieder von vorne los und Polizei als Sündenbock eropfert. Das ist mir nur ein Lächeln wert.....
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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Mussten die Mitwirkenden ihre Liedertexte vorher einer Zensur unterbreiten? Sollten die Texte antisemitische und antirassigsten Inhaltes gewesen sein, dann ist Verurteilung und Verbot mehr als gerechtfertigt. Wenn nicht, gibt es keinen Grund, diese Veranstaltung zu verbieten, verhielten sich die Musiker im Gegensatz zu linken Chaoten doch anständig und betrieben keine Sachbeschädigungen.
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    1. Antwort von Niklaus Bächler  (SVP-Hinterfrager)
      Sweet Dreams in Stans ;-)
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  • Kommentar von marcel wipf  (borammstein)
    Gut so, aber dann bitte auch bei den Linksextremen machen.
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