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Schweiz Toter und Schwerverletzte bei Brand in Genfer Asylunterkunft

Ein Toter und 11 Schwerverletzte: Das ist die Bilanz eines Brandes in einer Asylunterkunft in Vernier (GE). Die Brandursache ist noch nicht geklärt.

Legende: Video Brand in einem Asylzentrum abspielen. Laufzeit 00:53 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 17.11.2014.

Bei dem Todesopfer handelt es sich um einen 29-Jährigen aus Eritra. Von den 189 Personen in der Unterkunft wurden über 40 verletzt, elf davon schwer.

Ausgebrochen war das Feuer um 00.31 Uhr in einem Zimmer im Erdgeschoss. Dunkler Rauch breitete sich rasch in mehreren Stockwerken aus.

Die Bewohner der Asylunterkunft brachen in Panik aus. Mehrere Personen erlitten Rauchvergiftungen, andere verletzten sich, als sie aus den Fenstern sprangen. Die Brandursache ist noch nicht klar. Zum Fall wurde eine Untersuchung eröffnet.

In der Asylunterkunft befanden sich 189 Bewerber, deren Antrag abgewiesen worden war. In dem Gebäude waren nur Männer einquartiert.

Bereits mehrfach Feuer

Es ist nicht das erste Mal, dass in der Asylunterkunft Feuer ausbrach. Ende 2011 wurden bei einem Brand elf Personen verletzt, vier davon schwer. Im April 2010 verwüstete ein Brand fünf Zimmer, verletzt wurde jedoch niemand.

Das «centre d'hébergement des Tattes» wurde 1996 eröffnet und umfasst mehrere Gebäude, die in den vergangenen Jahren saniert wurden. Die Gebäude beherbergen ungefähr 700 Personen. Es handelt sich damit um die grösste Asylunterkunft der Schweiz.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Christophe Bühler, Langnau am Albis
    Asylunterkunft mit 189 Bewerber nur Männer, nun als Folge des ausgebrochenen Feuers 40 Verletzte, 11 davon schwer und ein Toter. Das ist sehr traurig! Fragen müsste man sich, was diese Leute dann noch dort gemacht haben, wenn deren Asylantrag abgewiesen worden war? Hätten die Verletzten und das Todesopfer bei konsequenter Haltung der Behörden vermieden werden können? Wurden bei den verschiedenen Sanierungen Brand-melder installiert? Fragen, die die Polizei nun klären muss
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  • Kommentar von Peter Escher, Varen / Wallis
    Was kann als Brandursache, im Weiteren, nicht ausgeschlossen werden ..? !! - und wird nicht ausgesprochen...
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  • Kommentar von Bruno Hochuli, Reinach BL
    Umfassend Saniert, aber ohne Sprinkleranlage und Rauchmelder? Wie viele Angestellte hat das große Zentrum? Hier läuft wohl einiges schief.
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    1. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Vermutlich ein Feuerplatz auf dem Zimmerboden errichtet..kein Scherz, kommt vor, ist in der afrikanschen Kultur nicht ungewoehnlich.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Solange die Brandursache nicht abgeklärt ist, sind Spekulationen und Schuldzuweisungen sicher nicht gerechtfertigt. Nur, wer sich orientieren lässt, was in diesen sozialen Kreisen (Asylanten und Migranten aus völlig fremden Kulturen und Lebensweisen) in Wohnungen und Häusern alles abspielt, kann die Möglichkeit (Brandursache), die Franz Nanni annimmt, nicht ausschliessen! Ob der Grund dieses Brandes allerdings unsere "linken" Medien jemals bekanntgeben, ist sehr fraglich!
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    3. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Es ist nicht selten, dass Leute aus fremden Kulturen auf dem Stubenboden kochen. Also gesehen vor vielen Jahren in einer für Asylanten gemieteten Wohnblock in Stans, wo Tamilen auf dem Stubenboden ihre Mahlzeiten kochten. Die Wohnung musste totalsaniert werden.
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