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Parmelin gibt Einblick in die VBS-Einkaufsliste
Aus Tagesschau vom 19.04.2016.
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Schweiz VBS-Chef Guy Parmelin inspiziert zu beschaffendes Armeematerial

Bundesrat Guy Parmelin, Chef des Verteidigungsdepartements, hat persönlich auf dem Waffenplatz Frauenfeld die zu beschaffenden Güter des Rüstungsprogramms 2016 inspiziert. Die Schweizer Armee soll neue Panzerabwehrwaffen, Minenwerfer, Lastwagen und Patrouillenboote erhalten.

Im Beisein von Armeechef André Blattmann und Rüstungschef Martin Sonderegger hat VBS-Chef Guy Parmelin eine Materialvorführung der geplanten Rüstungsgüter für die Schweizer Armee besucht. Auf dem Waffenplatz Frauenfeld konnten die neuen Panzerabwehrwaffen, Minenwerfer, Lastwagen und Patrouillenboote inspiziert werden. Das Rüstungsprogramm 2016 umfasst Bestellungen im Umfang von 1,34 Milliarden Franken für die Modernisierung der Armee.

Anlässlich der Materialvorführung in der Kaserne Auenfeld stieg der Verteidigungsminister in einen mit einem neuen Minenwerfer ausgerüsteten Piranha-Radschützenpanzer und liess sich die Funktionsweise der Bogenschusswaffe zeigen. 32 dieser Mörser für 404 Millionen Franken will die Armee beschaffen.

Auch neue Patrouillenboote

Gefallen fand Parmelin am neuen Patrouillenboot, das vor allem für Überwachungsaufgaben auf den Schweizer Gewässern vorgesehen ist. Die beantragten 14 Boote für 49 Millionen Franken sollen die alten Patrouillenboote ersetzen, welche die Armee 2019 ausser Dienst nehmen will.

Für 256 Millionen Franken soll die Armee drei Typen neuer Panzerabwehrwaffen erhalten, die von der Schulter aus abgefeuert werden. Geplant sind auch die Erneuerung des Luftraumüberwachungssystems Florako für 91 Millionen Franken. Dazu kommt der Kauf von Ersatzmaterial für die Kampfflugzeuge F/A-18 für 127 Millionen Franken und die Beschaffung von Armeelastwagen und Anhängern für 314 Millionen Franken.

Die Rüstungsplanung 2016 bis 2020 sieht laut Armeechef André Blattmann Verpflichtungskredite von insgesamt 4,8 Milliarden Franken vor. Damit liessen sich nicht alle Lücken der Armee schliessen, sagte Blattmann. Der Investitionsbedarf der Armee werde in den kommenden Jahrzehnten hoch sein.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Müller  (Confoederatio)
    Letztendlich ist diese Bestellung doch nur Spielzeug für zu gross gewordene Kinder. Welcher direkt angrenzender Staat würde die Schweiz jetzt oder in den nächsten Jahrzehnten angreifen wollen?
  • Kommentar von Esther Siefert  (E.S. (parteilos))
    "...Das Rüstungsprogramm 2016 umfasst Bestellungen im Umfang von 1,34 Milliarden Franken für die Modernisierung der Armee..." Plus 1/2 Milliarde fürs "Aufrüsten" von ein paar "Duros"...?
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Esther Siefert: Ist doch super Frau Siefert. Wollen Sie, dass unsere Soldaten im Ernstfall auf Ihren alten Duros abgeschossen werden, wie die Tontauben?
  • Kommentar von Markus Guggisberg  (gugmar)
    Félicitations M. Parmelin . Excellent travail et des informations très intéressantes !
    1. Antwort von Markus Guggisberg  (gugmar)
      @SRF: Bitte transportieren Sie den Inhalt (mehr) so wie Sie Ihn erhalten und nicht so, wie Sie Ihn bewerten. Ihre Bewertung ist nutzlos !
    2. Antwort von Markus Guggisberg  (gugmar)
      @SRF: Es ist nicht das Ziel von Herr Parmelin, neue Kampfflugzeuge zu kaufen. Herr Parmelin, hat von dem Schweizer Volk den Auftrag bekommen auch in der Luft für Sicherheit zu sorgen und da gehören Kampfflugzeuge selbstverständlich dazu !
    3. Antwort von Markus Guggisberg  (gugmar)
      @SRF: Transportieren Sie die Information authentisch wie Sie sie erhalten und bemühen Sie nicht irgendwelche Experten mit irgendwelchen Meinungen. Der Zuschauer ist selber mündig und fähig sich eine Meinung zu bilden ohne Manipulation der Information !