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Schweiz Verschuldeter Ausländer verliert Aufenthaltsrecht

Die St.Galler Behörden haben genug. Das Verwaltungsgericht verweist einen 55-jährigen Serben des Landes. Die Gründe? 145'000 Franken Schulden und die chronische Unterlassung, diese zu tilgen. Der Mann lebt mit seiner Familie seit 23 Jahren im Kanton.

Bild einer Aktenschrank-Wand in einem Betreibungsamt. Im verschwommenen Hintergrund steht ein Betreibungsbeamter am Regal.
Legende: Alle Aufforderungen und Appelle zur Schuldentilgung haben den Beklagten nicht zu überzeugen vermocht. Keystone

Ein 55jähriger Serbe muss die Schweiz verlassen, obwohl er seit über 20 Jahren mit seiner Familie im Kanton St. Gallen wohnt. Dies hat das St. Galler Verwaltungsgericht entschieden. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Der Mann habe Schulden von über 145'000 Franken, heisst es im Gerichtsentscheid. Zudem sei er mehrmals wegen erheblicher Strassenverkehrsdelikte verurteilt worden.

Täuschungsmanöver fliegt auf

Bevor das St. Galler Migrationsamt die Verlängerung der Bewilligung aussetzte, sei der Mann zweimal erfolglos verwarnt worden.

Bereits 2011 hatte das Amt die Aufenthaltsbewilligung des Serben an die Auflagen geknüpft, er dürfe keine neue Schulden machen und müsse die Bestehenden tilgen. Der Mann versuchte die Auflagen mit einer Lüge abzuwenden. 2013 wurde er dafür bestraft.

Den Rekurs gegen die Ausweisung wies das kantonale Sicherheits- und Justizdepartement im August 2014 zurück.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Heiri Kugler , UdonThani
    Es ist so ruhig hier seitens der Sommaruga-Freunde....
  • Kommentar von D. Schmidel , St. Gallen
    Wir sollten dieser falschen Politik im Herbst eine Absage erteilen.
    1. Antwort von Beppie Hermann , Bern
      Wunschträume sind erlaubt, leider aber nicht nützlich.
  • Kommentar von W. Balmer , Busswil
    Genau in diesem Fall kommt nun die linke Härtefallklausel zum Tragen, welche es diesem armen Serben erlaubt, sein Leben in der ach so humanitären (verblöd....) Schweiz weiter zu fristen. Dieser Serbe kennt ja niemanden in Serbien und ist bei einer Rückschaffung auf sich allein gestellt. Komisch nur, wenn solche Personen in die Schweiz kommen, haben sie ja das gleiche Problem, aber in diesem Fall finden es die Linken, allen voran Frau Bundesrätin S. Sommaruga in Ordnung.