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Schweiz Volksinitiative gegen zu frühe Sexualkunde steht

Die zweite Auflage der Initiative hat ihr erstes Zwischenziel erreicht. Mehr als 100'000 Unterschriften kamen zusammen.

Die Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule» steht. Laut den Initianten sind rund 107'000 Unterschriften zusammengekommen.

Die Initiative verlangt, dass der Aufklärungsunterricht bis zur dritten Klasse keine Sexualkunde beinhalten soll. Man werde die Unterschriften am 17. Dezember der Bundeskanzlei überreichen, sagte der Basler SVP-Nationalrat Sebastian Frehner der Nachrichtenagentur sda. Der Co-Präsident des Initiativkomitees bestätigte eine Meldung des «Blicks».

Erster Anlauf scheiterte an verurteiltem Mitinitianten

Bei der Initiative handelt es sich um die zweite Auflage einer Initiative aus rechtsbürgerlichen Kreisen. Die Unterschriftensammlung zur ersten Initiative gleichen Inhalts war eingestellt worden, nachdem bekannt geworden war, dass Mitinitiant Benjamin Spühler vor einigen Jahren wegen Kindsmissbrauchs verurteilt worden war.

In der Folge zog sich Spühler aus dem Initiativkomitee zurück. Und auch der Walliser CVP-Nationalrat Yannick Buttet kehrte dem Komitee den Rücken. Die anderen 25 Mitglieder des Komitees wollten das Anliegen jedoch wieder aufnehmen.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von W. Helfer, Zürich
    Ich schätze mal, die Meisten hier kennen den Inhalt der "Sexbox" gar nicht. Ansonsten würden sie hier kaum so schreiben oder? Es geht NICHT um altersgerechte Aufklärung. Schade, dass die Medien den Inhalt dieses Koffers nicht zeigen. Warum eigentlich nicht? 5-jährigen Kindern mutet man es ja auch zu.
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  • Kommentar von Jürg Baltensperger, Zürich
    Die heutige Gesellschaft ist stark sexualisiert - das kriegen auch Kinder mit. Sex ist überall, Fernsehen, Werbung, Internet, Handybiler etc. Wer meint seine Kinder davon bewahren zu können irrt. Mir ist es lieber, wenn Kinder aufgeklärt sind und über die Risiken und Gefahren Bescheid wissen (wie zum Beispiel was darf ein Erwachsener und was darf er nicht) und eine Selbstbestimmung über ihren Körper entwickeln bevor sie geschlechtsreif werden und die Hormone verrückt spielen.
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  • Kommentar von Gunnar Leinemann, Teuffenthal
    Den Ewiggestrigen gehen die Themen nie aus. Was da für Schauermärchen und Lügen beim Stimmenfang erzählt werden, ist kaum zu glauben – und sollte eigentlich verboten sein. Aber das ist eben ein Problem mit dieser Art der Demokratie, der Bürger wird manipuliert wo es nur geht, wirklich neutrale Informationen sind kaum zu bekommen. Daraus resultiert auch die immer stärkere Spaltung in der Gesellschaft – es gibt immer sofort "Gegner" und "Befürworter"... und jeder kämpft für seinen Mist.
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