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Legende: Audio In seiner Rolle als Ständerat fühlt sich Martin Schmid wohl abspielen. Laufzeit 15:31 Minuten.
Aus Regionaljournal Graubünden vom 13.09.2019.
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Ständeratswahlen Graubünden Martin Schmid, Liberaler mit vielen Hüten

Zum dritten Mal kandidiert Martin Schmid für den Ständerat. Allerdings ist seine Wahl erstmals nicht Formsache.

Martin Schmid ist als Sohn eines Unternehmers und einer Bankangestellten in Splügen aufgewachsen. Den Weg in die Politik hat Schmid schnell gefunden; mit 25 Jahren wurde er in den Grossen Rat, nur acht Jahre später in den Regierungsrat gewählt.

Martin Schmid

Martin Schmid

Ständeratskandidat FDP

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  • Martin Schmid ist in Splügen aufgewachsen und lebt mittlerweile mit seiner Familie in Chur.
  • Er besuchte die Kantonsschule in Chur und studierte später Jurisprudenz an der Universität St. Gallen. Der Rechtsanwalt ist Teilhaber einer Anwaltskanzlei in Chur.
  • 1994 wurde er in den Grossen Rat gewählt, von 2003 bis 2011 war er Regierungsrat des Kantons Graubünden.
  • 2011 folgte die Wahl in den Ständerat. 2015 wurde der FDP-Politiker in diesem Amt bestätigt, damals allerdings konkurrenzlos.
  • Die Liste seiner Interessensbindungen ist lang. Schmid hat in 18 Organisationen und Unternehmen Einsitz im Verwaltungsrat, im Stiftungsrat, im Vorstand oder im Ausschuss.

In seinen acht Jahren als Ständerat hat sich Schmid vor allem einen Namen als Finanz- und Wirtschaftspolitiker gemacht. Er sitzt unter anderem in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben und in jener für Umwelt, Raumplanung und Energie.

Politische Ziele

In seiner Rolle als Ständerat fühle er sich wohl, so Martin Schmid. Deshalb stelle er sich nochmals zur Verfügung. Seine vielen Interessenbindungen seien kein Nachteil, als Beispiel erwähnt er das Thema Wasserzinsen.

Smartspider Schmid
Legende: Smartvote

Dass er einerseits die Interessen der Gemeinden vertreten müsse, andererseits aber auch jene von Repower, wo er im Verwaltungsrat sitzt, ermögliche eine allgemeine Optik. Er könne das Thema gesamtheitlich angehen.

Nicht der Staat, die Brachen müssen die Karrierechancen von Frauen erhöhen.
Autor: Martin SchmidStänderatskandidat FDP

In den vergangenen Tagen hat sich der Nationalrat für zwei Wochen Vaterschaftsurlaub ausgesprochen. Im Ständerat war Martin Schmid dagegen. Nicht der Staat müsse dies regulieren, es sei Sache der Wirtschaft.

Wahlchancen

Gemeinsam mit dem zweiten Bisherigen, Stefan Engler (CVP) ist Martin Schmid Favorit im Rennen um den Ständerat. Gut möglich aber, dass ihn gerade die Kandidatur von Valérie Favre Accola (SVP) Stimmen kostet.

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