Drei Kandidierende hatten sich für die Nachfolge von Christian Jott Jenny in Position gebracht. Im ersten Wahlgang erreichte keine der Kandidaturen das absolute Mehr. Es ist ein zweiter Wahlgang nötig. Dieser findet am 19. Juli statt.
Die beste Ausgangslage hat der parteilose Adriano Iseppi. Der 53-Jährige dürfte als langjähriger SRF-Langlauf-Experte auch vielen ausserhalb der Gemeinde ein Begriff sein. Er bewarb sich gemäss der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, weil bei ihm nach 13 Jahren im Oberengadin der Wunsch gereift sei «mich noch stärker für St. Moritz und das Tal einzusetzen.»
Die drei Kandidierenden
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Bild 1 von 3. Adriano Iseppi holte im ersten Wahlgang fürs St. Moritzer Gemeindepräsidium am meisten Stimmen. Bildquelle: Keystone/Mayk Wendt.
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Bild 2 von 3. Isabel Wenger folgt auf Rang zwei, der Abstand beträgt allerdings über 200 Stimmen. Bildquelle: Keystone/Mayk Wendt.
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Bild 3 von 3. Sebastian Bahner erzielte am drittmeisten Stimmen. Bildquelle: Keystone/Mayk Wendt.
Iseppi erzielte 643 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 702 Stimmen. Am nächsten kam Iseppi Isabel Wenger (Next Generation), die seit 2022 im St. Moritzer Gemeinderat sitzt. Sie vereinte 441 Stimmen auf sich. Die gebürtige Bernerin lebt seit 2014 in St. Moritz.
2025 hatte die 59-jährige Ökonomin und unabhängige Unternehmensberaterin den Vorsitz im Gemeinderat inne. Seit März übt sie Führungsaufgaben innerhalb der regionalen Gesundheitsorganisation Sanadura aus. Der dritte Kandidat, der 46-jährige parteilose Sebastian Bahner, erhielt 320 Stimmen.
In jedem Fall wird es in St. Moritz ein neues Gemeindepräsidium geben. Der bisherige Gemeindepräsident, Christian Jott Jenny, verzichtete auf eine dritte Amtszeit und stellte sich nicht mehr zur Wahl.