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Schweiz Warum gerade Kasachstan?

Die Affäre um FDP-Nationalrätin Christa Markwalder provoziert die Frage: Wer regiert die Schweiz? Politiker oder Lobbyisten? Und: Warum weibeln Vertreter für Kasachstan?

Nach Kasachstan sind es 5500 Kilometer. Nursultaan Nasarbaajew regiert das Land seit 25 Jahren mit harter Hand. Opposition duldet er keine. Jedwelche Kritik wird mit Repression unterdrückt.

Wie kommt es also, dass sich Nationalräte für Anliegen der Diktatur vor den Karren spannen lassen, wie jüngst die FDP-Nationalräte Christa Markwalder und Walter Müller?

Klar ist einzig: Nasarbaajew will sein Image im Ausland aufbessern. Denn dort leben jene, die das Regime kritisieren. Kasachstan habe zwar eine demokratische Verfassung, sagt SRF-Korrespondent Peter Gysling. Faktisch werde aber jede Opposition unterdrückt. Mittels Lobbying «versucht Kasachstan sein Image aufzubessern, ohne gleichzeitig im eigenen Land zu Verbesserungen beizutragen».

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Sandra Herrman, Stuttgart
    Das Thema Kasachstan hat noch einen weiteren Haken, weil südlich Kirgistan und nördlich Russland liegt.Heute Morgen hat es bei mir klick gemacht,weil ich wieder an einen Bericht erinnerte, dass am 28+30.03.2015 die US-Botschaft in Kirgistan insg. 152 t Diplomatenpost (!) erhielt (vgl. Tulpenrevolution 2005; ähnliche Flüge gab es auch 2013 nach Kiew). Die 2 Flüge gingen von Abu-Dhabi nach Bischkek. Ferner sind Kirgistan&Kasachstan Mitglied der Eurasischen Wirtschaftsunion.Zwei Fliegen auf einmal.
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  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    Gerade dies hätte sich Frau Markwalder fragen sollen. Jetzt wissen wir es alle.
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  • Kommentar von Urs Disch, Höri
    Eigentlich müssten die Parteien Transparenz bei Lobbyinteressenten an den Tag legen, so weiss man für welche Firmen oder Staaten Lobbyiert wird. In diesem Fall der FDP wäre ein tragen der Knallgrünen Borat -Badehose im Bundeshaus sicherlich angebracht. Die Einschaltquoten bei Polit-Sendungen würde unheimlich in die Höhe steigen.
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