Zum Inhalt springen
Inhalt

Schweiz Weg frei für Austausch von Steuerdaten

Die Schweiz und die EU haben das Abkommen über den automatischen Informationsaustausch unterzeichnet. Es soll ab 2017 die Sammlung und ab 2018 die wechselseitige Lieferung von Daten ermöglichen.

Zwischen der Schweiz und der EU sollen im Jahr 2018 erstmals Steuerdaten ausgetauscht werden. Damit dieser Fahrplan eingehalten werden kann, musste jedoch zuerst das entsprechende Abkommen unterzeichnet werden.

Am Mittwoch war es so weit: Jacques de Watteville, Staatssektetär für internationale Finanzfragen, Steuerkommisar Pierre Moscovici und der lettische Finanzminister Janis Reirs setzten in Brüssel ihre Unterschrift unter das Abkommen.

Legende: Video So funktioniert der Automatische Informationsaustausch abspielen. Laufzeit 01:17 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 27.05.2015.

Ordentlicher Ablauf ermöglicht Referendum

Somit kann die Ratifizierung in der Schweiz im ordentlichen Verfahren durchgeführt werden – inklusive einem möglichen Referendum. Darauf hat die Schweiz gegenüber der EU bestanden.

Konkret werden Schweizer Finanzinstitute ab 2017 Daten sammeln und den Schweizer Steuerbehörden übermitteln. Diese liefern die Informationen dann ab 2018 an die Steuerbehörden des entsprechenden EU-Landes. Die gleichen Verpflichtungen haben im Umkehrschluss auch die 28 Staaten gegenüber der Schweiz.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

34 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von D. Eber, Rheinfelden
    So nicht. Die EU kann nicht machen was sie will. Nein, ich bin dagegen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A.Käser, Zürich
    Referendum ergreifen. Bei der Abstimmung "Staatsverträge vor's Volk" gab seinerzeit EWS zum Besten,dass das Mittel des Referendums genügen würden. Also,gute Gelegenheit. Bitte anwenden /umsetzen. Danke!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von J.Baltensperger, Zürich
      Warum um alles in der Welt wollen Sie hier das Referendum ergreifen? Das ist doch verschwendete Energie und Lebenszeit. Reiche kriminelle Ausländer, welche Geld in der Schweiz parkieren, werden dem Heimatland gemeldet. Im Gegenzug erhält die Schweiz Daten von reichen kriminellen Schweizern. Wissen Sie wie viele Milliarden auf dieser Kugel nicht versteuert werden und zu wie viel Leid dies führt? Ich verstehe nicht dass man sich auf die Seite dieser Kirminiellen schlagen kann.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von A.Käser, Zürich
      J.B./So,so.Ein Widerspruch in sich.Bei der Erbschafts-Besteuerung soll es aber angeblich jene juristischen Möglichkeiten geben,diese umgehen zu können.Wie nennt sich das?Moralische TOTALVERWIRRUNG!Na ja,alles hat mal ein Ende.Auch die Existenz in einem verlogenen Irrenhaus.Sei Dank!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von marco berger, nidau
      Das ist genau derPunkt Herr Baltensperger! ""im Gegenzug erhält die Schweiz Daten von reichen,kriminellen Schweizern" Das ist doch SVP-Bashing in Reinkultur!!!!Wir die einfachen,nicht vermögenden Chrampfer sind aufgeruffen, das Vermögen unserer Reichen Elite zu schützen,komme was da wolle!Warum?... Der Blocher hats gesagt,basta!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von W. Balmer, Busswil
    Schon merkwürdig, wie die EU Verträge mit der Schweiz abschliessen kann, ohne dass diese in die überbewerteten Bilateralen Verträge integriert werden. Geht ja.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen