Zum Inhalt springen

Schweiz Weniger Asylgesuche als im letzten Jahr

In der Schweiz sind dieses Jahr bisher deutlich weniger Asylgesuche gestellt worden als 2012. Allerdings haben die Gesuche im Oktober mit rund 1840 im Vergleich zum September zugenommen.

Asylbewerber in der Empfangstelle Basel
Legende: Viele Asylbewerber stellen ihre Gesuche vor dem Wintereinbruch. Keystone

Im Oktober dieses Jahres sind 24 Prozent mehr Asylgesuche als im September eingereicht worden. Im Vergleich zum Oktober 2012 gingen die Zahlen jedoch zurück. Damals stellten knapp 1500 Menschen ein Asylgesuch.

«Herbsthoch» bei Asylgesuchen

Wie das Bundesamt für Migration mitteilt, geht der saisonale Anstieg vor allem auf registrierte Menschen aus Eritrea, Syrien und Sri Lanka zurück. Hintergrund dieser Gesuchszunahme sei das sogenannte Herbsthoch. Viele Asylsuchende stellten noch vor Wintereinbruch ihr Gesuch.

Weiter überstellte die Schweiz im Oktober rund 360 Personen an den zuständigen Dublinstaat, also an jenes Land, wo die Asylsuchenden ihr erstes Aufnahmegesuch gestellt hatten.Die Zahl der Ausreisen hat im Vergleich zum September zugenommen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

17 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Also, das heisst doch schlicht und einfach zwischen den Zeilen: Die Asylgesuche nehmen wieder zu. Solange kein Bundesratsmitglied das EJPD leitet, welches fähig ist, dieses Phänomen in den Griff zu bekommen, wird der Trend nach oben weitergehen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Fadri Pitsch, 8004 Zürich
      @zelger. Ihre Beleidigungen die sich an BR und Politiker richtet, sollte einfach die Netiquette irgendwann nicht mehr durchrutschen.Ihr Rechtsnationales Denken geht mir und wie sie ja immer wieder lesen können,vielen gewaltig auf den Senckel.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Massgeblich ist und bleibt, dass der Grossteil hier in der CH bleibt und im Sozialsystem integriert werden muss, abgelehnter Asylantrag hin oder her! Die Kraft, der politische Wille sowie das Selbstbewusstsein, Scheinasylanten und Kriminelle konsequent abzuschieben, fehlt in der CH nach wie vor gänzlich.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Norman Grasser, Arbon
      Immer wieder die gleiche Leier aus der rechtsnationalen Sudel-Ecke: Man kapriziert sich, um wenigstens noch einen Rest von Anstand zu erwecken, auf "Scheinasylanten" und "Kriminelle", und meint in Wirklickeit doch alle Asylanten. Widerwärtig!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marco Lüscher, Kreuzlingen
    Wie abgrundtief finster muss es in Seelen wie der Ihren und vieler anderer aussehen, die angesichts der schrecklichen (TV-)Bilder allein aus Syrien noch immer behaupten, das es in der Schweiz keine "richtig echten" Flüchtlinge gibt? Mit Dummheit allein sind solche unsäglichen Kommentare nicht zu erklären. Das ist Bösartigkeit pur!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      Kann das Elend einfach exportiert werden?Wie haben das die Menschen zu jener Zeit bewältigt,als noch kein Fliehen möglich war?Ja es tönt hart,aber es macht dem Einen und vielleicht auch dem Anderen bewusst,dass das Tollerieren und Unterstützen asozialer Konstrukte,Menschen,Machenschaften,Konsequenzen hat.Flucht ist eher ein feiger Akt.Was mit jenen die zurückbleiben müssen?Nicht fliehen können?Einstein:"Du sollst dich nicht vor den Bösen fürchten,sondern vor jenen,die das Böse zulassen."
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von E.Waeden, H
      @A.Käser: "Flüchtlinge gibt es in jeder Zeitgeschichte des Menschen. Nur waren es nicht Menschenmassen, weil es weniger Menschen gegeben hat.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von A.Käser, Zürich
      Na und.Besagt dies auch nur das Geringste?Wäre langsam an der Zeit,dass sich der Mensch(und damit die Gesellschaft)sich selbst sowie sein Tun und Wirken hinterfragt.Die Technik hat auch Fortschritte verzeichnet.Ohne Fortschritte in der Bewusstwerdung des Einzelnen,werden diese auf Dauer nicht von grossem Nutzen sein.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen