Weniger illegale Einwanderer im Tessin

Zum ersten Mal seit Februar ist die Zahl der illegalen Einwanderer im Tessin gesunken. Massgebend sind die Aufgriffe an der Südgrenze.

Die Eritreeer sitzen auf dem Boden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der grösste Teil illegaler Einwanderer kommt aus Eritrea. Keystone

Die Zahl der Menschen, die sich rechtswidrig im Tessin aufhalten, ist im Juli zum ersten Mal seit Februar zurückgegangen. 1677 Menschen wurden vom Grenzwachtkorps im vergangenen Monat an der Südgrenze aufgegriffen. Im Juni waren es noch 1835 gewesen.
Gemäss der jüngsten Statistik der Eidgenössischen Zollverwaltung wurde rund die Hälfte aller in diesem Jahr schweizweit erfassten illegalen Aufenthalter an der Tessiner Südgrenze registriert. Die meisten von ihnen stammen aus Eritrea.
Schweizweit lag die Zahl der rechtswidrigen Aufenthalte am 31. Juli bei 13'168. Im Vorjahr wurde dieser Wert erst Ende November erreicht – per Jahresende lag er bei 14'265.