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Schweiz Zahl der Arbeitslosen im Oktober gestiegen

Trotz eines leichten Anstiegs bleibt die Arbeitslosenquote in der Schweiz auf einem niedrigen Niveau.

Die Arbeitslosenquote in der Schweiz lag im Oktober bei 3,1 Prozent. Damit stieg sie im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte an. Insgesamt waren Ende Oktober 133'443 Menschen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren eingeschrieben. Das sind 2371 mehr als im September.

Bei der Anzahl der Stellensuchenden kam es zu einem Anstieg um 4795 Personen oder 2,6 Prozent auf 188'536, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Gegenüber dem Oktober 2012 stieg diese Zahl gar um 5,6 Prozent an. Laut Boris Zürcher, Leiter der Direktion Arbeit beim Seco, hat das saisonale Gründe: «Betroffen sind vor allem Arbeitnehmer aus den Bereichen Tourismus, Gastgewerbe und Hotellerie. Die Sommersaison ist vorbei und entsprechend suchen diese Leute wieder Arbeit.»

Die Zunahme sei aber im Jahresvergleich nicht übermässig. «Wenn man die Zahlen saisonal bereinigt, dann haben wir sogar eine Abnahme der Anzahl Arbeitslosen», ergänzt Zürcher.

Jugendliche haben Ausbildung oder Lehrstelle gefunden

Bei den 15- bis 24-Jährigen waren im abgelaufenen Oktober 19'211 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 926 weniger als im Vormonat. Grund dafür dürfte sein, dass viele im Herbst die Schule oder das Studium wieder aufgenommen haben oder eine Lehrstelle gefunden haben.

Die Jugendarbeitslosenquote liegt nun bei 3,4 Prozent – 0,2 Prozentpunkte tiefer als im September. Zudem wurden laut Seco im Verlauf des Monats August 3050 Menschen ausgesteuert.

Im internationalen Vergleich ist die Arbeitslosenquote nach wie vor tief. Boris Zürcher vom Seco ist zuversichtlich: «Da die Konjunkturprognosen gut sind, gehe ich davon aus, dass das Niveau der Arbeitslosen in der Schweiz stabil bleiben wird.» Im günstigsten Fall werde die Anzahl Arbeitsloser sogar weiter abnehmen.

Legende:
Arbeitslose im Jahr 2013 Die Zahl der Arbeitslosen hat im Oktober 2013 zwar leicht zugenommen, sie ist jedoch noch immer deutlich tiefer als zu Jahresbeginn. Seco

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12 Kommentare

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  • Kommentar von S. Meier, Adliswil
    Längerfristig ist Einkommen von Arbeit zu entkoppeln.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Dank der Personenfreizügigkeit kann jeder EU Bürger, jede EU Bürgerin ins Honigland Schweiz einreisen. Wenn er/sie keinen Job hat, kriegt er/sie Sozialhilfe. Wenn er/sie den Job - auch nach einem Tag - verliert, kriegt er/sie Arbeitslosengeld. Ein Honigschlecken der luxuriösen Art.
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    1. Antwort von M. Keller, Thurgau
      Eigentlich richtig, nur das die Schweizerinnen und Schweizer in der Sozialhilfe landen, da die Ausländer die Jobs meist behalten, und gerade die Einwanderer aus dem "nördlichen Kanton" berühmtberüchtigt sind für ihre Seilschaften...
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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Mogelpackung: wir haben heute tausende Sozialhilfe und IV Rentenempfänger, die früher mitgenommen wurden, heute aber von jungen, unerfahrenen und karrieregeilen Chefs weggemobbt werden! Die tauchen nirgends auf. Ebenso wenig die Illegalen hierzulande, die ja auch Geld erhalten! Die Schweiz ist im Schein toll, im Sein aber blättert der Lack ab! Also, seht genau hin und klopft den weltfremden Politikern auf die Finger. Nicht alle verdienen 10000.- im Monat. Das sollten die in Bern endlich checken!
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    1. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stansd
      Ja, Herr Duran. Ich kenne einen (einheimischen) Schweizer, unter 50, der an einer unheilbaren Krankheit mit schmerzhaften Schüben leidet und nicht mehr zu 100 % arbeitsfähig ist. Er bekommt keinen Cent IV. Sein Nachbar, ein Ausländer, bezieht jedoch eine IV Rente und läuft herum, als ob ihm nichts fehlte Ich habe diesen Mann selber beobachtet und fragte mich, weshalb DER iV berechtigt ist.
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    2. Antwort von M. Keller, Thurgau
      Frau Zelger - liegt alles allein am Begutachter. Der einzigen Berufsgattung, die keinem Rechenschaft ablegen muss und gegen die es keine Rechtsmittel gibt... Die Medien (SRF/Rundschau, Konsumentenschutz-Zeitungen etc) sind voll von "Einzelfällen" die genau das gleiche Schicksal erleiden...
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