Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Schweiz Zahl der Asylgesuche ist rückläufig

Der Flüchtlingsstrom in die Schweiz geht zurück. Im Juli haben gut 1800 Menschen um Asyl ersucht. Das ist rund ein Drittel weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Blick in die Asylunterkunft Schweig bei Realp.
Legende: Während dem die Gesamtzahl der Asylgesuche rückläufig ist, haben jenen aus Syrien stark zugenommen. Keystone

Bislang ging das Bundesamt für Migration (BFM) für das Jahr 2013 von 26'000 Gesuchen aus. Aufgrund der rückläufigen Zahlen korrigiert der Bund die Prognose für das laufende Jahr leicht nach unten.

Von Januar bis Juli 2013 wurden in der Schweiz 12'844 Asylgesuche gestellt, 4375 weniger als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2012. Gegenüber dem Vormonat nahmen die Anträge im Juli um 18 Prozent zu.

Syrien-Konflikt macht sich bemerkbar

Am meisten neue Asylbewerber kamen im Juli aus Eritrea, nämlich 278. Das sind 102 Gesuche oder 58 Prozent mehr als im Juni. An zweiter Stelle folgten Bewerber aus Nigeria mit 137 Anträgen (-2,1 Prozent). Stark zugenommen haben auch die Asylgesuche von syrischen Staatsangehörigen, und zwar um 38 Prozent auf 101 Gesuche. Insgesamt ersuchten im Juli 1819 Menschen um Asyl.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

22 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von T.Hofer , Rosshäusern
    Die hier präsentierten Zahlen zeigen wie wenig "Asyl" effektiv noch mit der Aufnahme von Flüchtlingen zu tun hat. Das meiste was sich hinter diesem Wohltätigkeits-Begriff versteckt, müsste eigentlich unter den Titel "internationaler Migrations-Schwarzmarkt" fallen. Daran verdienen Vermittler, Schlepper, Fälscher, Anwälte etc. vom Herkunfts- bis ins Zielland haufenweise Geld. Die Zahlen zeigen wunderschön, wie rasch und gezielt dieser Markt auf politische Veränderungen zu ragieren vermag.
    1. Antwort von G.Rud.von Rohr , Adliswil
      T.Hofer Treffemder kann man es nicht beschreiben.
  • Kommentar von B. Kerzenmacher , Frauenfeld
    "Stark zugenommen haben auch die Asylgesuche von syrischen Staatsangehörigen" In der ganzen syrischen und nahöstlichen Angelegenheit wird man zukünftig noch einiges erleben im CH-Asylunwesen. Auch in D beginnt man sich offenbar nun langsam Gedanken zu machen, auf was man sich mit dem Asylunwesen eingelassen hat. http://www.welt.de/politik/deutschland/article118832535/Tschetschenische-Terroristen-ziehen-nach-Deutschland.html
  • Kommentar von Beppie Hermann , Bern
    Die da mit ihren büroquadratischen Maulwurfsaugen können offenbar nicht sehen was wir sehen. Die Marionetten ein bisschen an den Fäden rupfen und meinen, das Gezappel höre dann auf. Sollte dies ein plumper Besänftigungsversuch sein?
    1. Antwort von Margrit Holzhammer , 8903 Birmensdorf
      "büroquadratische Maulwurfsaugen" Superausdruck! Habe ich noch nie gehört.
    2. Antwort von Beppie Hermann , Bern
      M. Holzhammer, Création beppinoise du Seeland bernois!