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Ein Aarauer Hooligan wirft Fanenstangen gegen die Basler Hooligans nach dem Meisterschaftsspiel 2014.
Legende: Gewaltbereite Fans des Basler und des Aargauer Teams schlugen noch während der TV-Übertragung zu. Keystone
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Schweiz Zahl der registrierten Hooligans nimmt zu

Es ist die hässliche Seite der Fussball- und Eishockey-Spiele: Knallkörper und Leuchtfackeln, Gewalt bei Fanmärschen, verwüstete Extrazüge oder Schlägereien. Und diese hässliche Seite zeigt sich auch in der Hooligan-Datenbank des Bundes.

1485 Personen, fast alles Männer, sind im Informationssystem Hoogan erfasst. 92 wurden gelöscht. Mit 177 neu Erfassten kamen seit Januar aber doppelt so viele dazu.

Sie haben gegen das Sprengstoffgesetz verstossen, Sachen beschädigt, prügelt – auch Beamte. Gegen sie wurden Stadion- oder Rayonverbote oder auch Ausreisebeschränkungen ausgesprochen.

Das Ziel dieser Massnahmen: gewaltbereite Fans von Sportstadien fernhalten. Nach wie vor gibt es im Fussball mehr Gewalt als im Eishockey. 72 Prozent der Personen in der Hooligan-Datenbank haben einen Bezug zum Fussball.

Ausschreitungen an Meisterschaftsspiel und Cupfinal

Der Bund betreibt das elektronische Informationssystem Hoogan seit sieben Jahren. In der Datenbank wird notiert, wer sich bei Sportveranstaltungen im In- und Ausland gewalttätig verhalten hat.

Audio
Fangewalt: Zahl der erfassten Personen nimmt zu
01:29 min, aus Heute um Fünf vom 31.07.2014.
abspielen. Laufzeit 01:29 Minuten.

Und trotzdem kommt es immer wieder zu Gewaltausbrüchen, wie etwa am Rand des letzten Cupfinals in Bern zwischen Fans des FC Basel und des FC Zürich. Oder Ende Saison, als Basel in Aarau Schweizer Meister wurde.

Die Fans feierten dies mit Schlägereien gegen die Aarauer – und dies noch während der laufenden Fernsehübertragung.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Escher , Wallis
    D. Unedan, / mit Zahlenbeispielen kann man diese Vorfälle nicht " Schönreden " ...
    1. Antwort von D. Unedan , Münchenstein
      Das hat nichts mit schönreden zu tun! Es ist nur sehr naiv davon auszugehen, ein volles Stadion zu haben und kein einziges schwarzes Schaf ist anwesend. Lässt sich nicht verhindern. Da ist die Frage wie man damit umgeht viel wichtiger. Und mir fällt auf, dass in Basel wo am meisten auf die Zusammenarbeit mit den Fans und weniger auf Repression gesetzt wird, sehr selten nennenswerte Auschreitungen stattfinden. Woran könnte das wohl liegen?
  • Kommentar von Peter Escher , Wallis
    M. Bolder, absolut richtig ! - Nur, ob 10% der Gesamtbesucherzahl - weniger , oder mehr ..., jeder einzelne ist einer zuviel !!!
  • Kommentar von p.keller , kirchberg
    Wenn jeder 'echte' Fussball-Fan einen solchen Typen festhalten und der Polizei zur Identitätsfeststellung übergeben würde, wäre bald Ruhe.