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Mehr Sozialhilfe Zahl der unterstützten Flüchtlinge wächst

Die steigenden Flüchtlingszahlen hinterlassen Spuren in der Sozialhilfe. 2015 wuchs die Zahl der unterstützten Menschen in diesem Bereich gegenüber dem Vorjahr um mehr als ein Drittel.

Legende: Video Projekt integriert Flüchtlinge in die Arbeitswelt abspielen. Laufzeit 03:53 Minuten.
Aus 10vor10 vom 21.02.2017.
  • 2015 bezogen 20'130 Flüchtlinge Sozialhilfe. Dies gab das Bundesamt für Statistik (BFS) bekannt.
  • Dabei handelt es sich um anerkannte Flüchtlinge sowie um vorläufig aufgenommene Flüchtlinge, die sich weniger als fünf respektive sieben Jahre im Land aufhalten.
  • Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der unterstützten Flüchtlinge um mehr als ein Drittel an.

Der Anteil unterstützter Personen an allen Flüchtlingen blieb mit 80,8 Prozent nahezu unverändert, weil die Flüchtlingszahlen insgesamt ebenfalls zugenommen haben.

Allein 2015 betrug das Plus 35 Prozent. Tendenziell ging die Sozialhilfequote in den letzten Jahren allerdings leicht zurück: 2012 lag sie noch bei 86 Prozent.

Gemäss den Zahlen des BFS machen Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre mit einem Drittel die grösste Gruppe der unterstützten Personen aus. Insgesamt waren 2015 jeder zweite Bezüger und jede zweite Bezügerin weniger als 26 Jahre alt. Der Anteil der Männer lag mit 56 Prozent über demjenigen der Frauen.

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40 Kommentare

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  • Kommentar von Klaus Kreuter (Klaus Kreuter)
    Wenn es denn stimmt - in Afrika stehen etwa 50 Millionen bereit nach Europa zu kommen. Da müssen Staaten reagieren, es kann unmöglich sein dass jährlich immer mehr an Migranten aufgenommen werden, die nicht arbeiten dürfen/wollen. Da muss der Gesetzgeber sich schleunigst etwas einfallen lassen, ansonsten sind kriegerische Auseinandersetzungen vorprogrammiert. Und: wer nicht die Sprache schnellstens lernt und unsere Kultur akzeptiert - Auf Niemmerwiedersehen.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Flüchtlingszahlen hinterlassen Spuren in der Sozialhilfe. Wieviele Flüchtlinge und vorerst Aufgenomme beziehen tatsächlich Sozialhilfe? Die Sozialhilfe muss viel höher sein, als uns da vorgegeben wird. Diese Statistik ist ein Verwirrspielchen um die Bevölkerung zu beruhigen. Warum kann das SEM nicht einfach die Zahlen transparent darlegen? Die wenigsten dieser Menschen werden Arbeit finden, mangels Sprachkenntnisse, keine Ausbildung etc. Dieses Problem zeigt auch Deutschland auf.
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  • Kommentar von Arthur Pünter (puenti)
    Das weltweit vernetzte Smartphone weist den Flüchtlingen via Anlaufstellen den direkten Weg in den schweizerischen Sozial- und Fürsorgestaat. Für den Spracherwerb und für die berufliche Integration von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen muss die Schweiz vollumfänglich aufkommen. Eigeninitiative wird kaum verlangt und ist auch nicht nötig, denn eine Rückkehr in ihr Heimatland ist bekanntlich kaum möglich. NB: Ging das den Schweizer Auswanderen in alle Welt auch so?
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