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Schweiz Zugunglück in der Waadt: Lokführer tot geborgen

Nach der Frontalkollision zweier Züge im waadtländischen Granges-près-Marnand konnte einer der Lokführer nur noch tot geborgen werden. 26 Menschen wurden verletzt. Über die Ursache des Unglücks herrscht noch Unklarheit.

Legende: Video Bewegte Bilder vom Unfallort (Ohne Kommentar) abspielen. Laufzeit 0:19 Minuten.
Vom 29.07.2013.

Zwei Regionalzüge sind frontal kollidiert. Das Unglück ereignete sich in Granges-près-Marnand im Kanton Waadt. Ein Lokführer wurde in einem der Wracks eingeklemmt und konnte nur tot geborgen werden. Mindestens 26 weitere Menschen sind verletzt worden. Sie wurden in Spitäler transportiert. Insgesamt befanden sich 45 Passagiere in den Zügen.

Schweizer-Karte mit Unglücksort
Legende: Das Unglück ereignete sich im Kanton Waadt bei Granges-près-Marnand. SRF

Noch am Montagabend war die Zahl der Verletzten von der Polizei auf 35 beziffert worden. Diese wurde von der SBB inzwischen korrigiert. Die Verletzten wurden in die Spitäler von Payerne, Yverdon, Montreux, Freiburg sowie das Universitätsspital inLausanne gebracht. Keiner von ihnen schwebe in Lebensgefahr, teilte die Kantonspolizei Waadt mit.

Unfalluntersuchung wurde eröffnet

Einer der Züge war von Lausanne nach Payerne (VD) unterwegs. Der andere fuhr dieselbe Strecke in der Gegenrichtung. Die Kollision ereignete sich, als ein Zug im Bahnhof ankam, während ein anderer losfuhr, teilte Pierre-Olivier Gaudard von der Kantonspolizei Waadt mit.

Wie die beiden Züge der SBB auf das selbe Gleis geraten konnten, blieb zunächst unklar. Die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (SUST) hat eine Untersuchung eröffnet. Nach Angaben von Augenzeugen war der Zusammenprall sehr heftig.

Polizei, Feuerwehr, mehrere Ambulanzen und ein Helikopter waren im Einsatz. Der Bahnverkehr zwischen Moudon und Payerne auf der Linie Palézieux-Payerne ist unterbrochen. Die SBB hat einen Bahnersatz bereitgestellt.

37 Kommentare

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  • Kommentar von Nadine Zürcher, Lenzburg
    Für Fr.2Mia wäre die Bahn sicherer. Leider schicken unsere Parlamentarier lieber Fr.12Mia nach Afrika .... für sog."Hilfsprojekte". Einfach schlimm! Aber wir wählen ja diese Leute.
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  • Kommentar von Manfred Huonder, Urdorf
    Nachdem laut Medien feststeht, dass der der Regionalzug die Kreuzung nicht abwartete, handelt es sich um ein jahrzehntelanges und bis heute nicht behobenes technisches Problem an neuralgischen Punkten des Schweizer Schienennetzes. Diese Art Kollisionen spielten sich schon immer nach gleichem Muster ab. Getan wurde besonders auf Nebenstrecken wenig bis gar nichts. Eine Technik aus den 30er Jahren ist beim heutigen Zugverkehr einfach verantwortungslos und ist sofort auf neuesten Stand zu bringen.
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  • Kommentar von S. Burri, Bern
    Ich glaube alles wird schneller, Technik wird raffinierter, mehr Züge, mehr Stress. Irgendwann "mah dr Mönsch nümm nache".
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