Zuwanderung in die Schweiz nimmt ab

Der rückläufige Trend bei der Zuwanderung hält an: In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 sind weniger Personen in die Schweiz gekommen und mehr ausgereist als in der gleichen Zeit des Vorjahres.

Zu sehen sind Menschen, die durch den Flughafenzoll gehen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Schweiz war schon populärer: 2016 gab es bislang weniger Zu- und mehr Abwanderung als im Vorjahr. Keystone

Rückläufig ist der Trend bei der Zuwanderung bereits seit zwei Jahren. Und auch den ersten neun Monaten des Jahres 2016 sind weniger Personen in die Schweiz gekommen und mehr ausgereist als in der gleichen Periode des Vorjahres.

Insgesamt 103'896 Staatsangehörige aus EU- und Efta-Staaten sind zwischen Januar und September 2016 in die Schweiz gekommen, um zu arbeiten. Das sind 7,8 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Gleichzeitig sind 34'137 Personen im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz eingewandert – 5,1 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Zugleich nahm die Auswanderung um 4,7 Prozent zu. Der Wanderungssaldo, also die Differenz zwischen Einwanderungen und Auswanderungen, ging gegenüber Ende September 2015 um fast ein Fünftel zurück, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) mitteilte. Insgesamt nahm die ausländische Wohnbevölkerung in diesem Jahr deshalb noch um 44'000 Personen zu.