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Schwäne mit H5N8 infiziert Zwei neue Fälle von Vogelgrippe im Kanton Waadt

  • Zum ersten Mal seit Anfang Januar sind in der Schweiz zwei Tiere an der Vogelgrippe gestorben.
  • Es handelt sich um zwei Höckerschwäne, die vergangenen Donnerstag am Neuenburgersee bei Yverdon-les-Bains (VD) gefunden wurden.
  • Die Todesursache ist gemäss Laborbefund das Vogelgrippe-Virus H5N8, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) mitteilte.

Europaweit gab und gibt es in den vergangenen Monaten immer wieder Fälle des Vogelgrippe-Virus, zuletzt in Italien. Auch wenn diese vermehrt während der Zeit des intensiven Wildvogelzugs auftreten, können Vögel auch in den übrigen Jahreszeiten daran erkranken.

In der Schweiz ist es der erste Fall seit dem 6. Januar, als im Kanton Genf ein Vogelgrippefall gemeldet wurde, wie BLV-Sprecher Stefan Kunfermann sagte. Nun werde untersucht, ob weitere Vögel vom Virus betroffen seien. Sei dies der Fall, werde entschieden, ob vorsorgliche Massnahmen nötig seien.

Verdächtige Todesfälle melden

Der Bund ruft die Bevölkerung generell zur Wachsamkeit auf. Halterinnen und Halter von Hausgeflügel seien angehalten, verdächtige Todesfälle ihrem Tierarzt zu melden. Personen, welche auf Kadaver stossen, seien gebeten, diese nicht zu berühren und sich an eine Polizeistelle oder Wildhüter zu wenden.

Keine Gefahr für Menschen

Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass die Vogelgrippe vom Subtyp H5N8 auf Menschen übertragen wird.

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