«Mich reizt die Kombination aus Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Kampfgeist und Verstand an dieser Sportart. Natürlich gibt es auch immer wieder Verletzungen, ich habe mir bei meinem letzten Kampf die Nase gebrochen. Aber solche Verletzungen heilen schnell wieder. Wer sehr schmerzempfindlich ist, dem kann ich Thaiboxen definitiv nicht empfehlen», sagt Thaiboxerin Isabell Grossmann.
Die 32-jährge Luzernerin fand erst vor drei Jahren zu dieser Sportart. Letztes Jahr bestritt sie ihre ersten Ernstkämpfe und gewann sie überlegen. Normalerweise beginnen die meisten im Kindes- oder Jugendalter mit Thaiboxen. Trotz ihres späten Einstiegs gilt Isabell Grossmann als Nachwuchstalent. Nebst ihrem Vollzeitjob als Betriebsökonomin trainiert sie sechs bis acht mal pro Woche. Ihren nächsten Kampf bestreitet sie am 8. April an der Fight Night in Luzern.
(Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr)