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Roger Köppel inmitten der SVP-Delegierten.
Legende: Die Delegierten belassen ihn auf dem 17. Listenplatz: Roger Köppel an der SVP-Versammlung in Volketswil. Keystone
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Wahlen15 Zürich Roger Köppel als Anschieber

Die Delegiertenversammlung der Zürcher SVP belässt Roger Köppel auf dem 17. Platz der Nationalratsliste. Der «Weltwoche»-Chef soll aus dieser Position die vor ihm liegenden Kandidaten anstossen.

Die Nationalratsliste der Zürcher SVP wurde am Dienstagabend an der Delegiertenversammlung in Volketswil so verabschiedet, wie sie vom Kantonalvorstand beschlossen worden war.

Die rund 300 Delegierten lehnten damit einen Antrag des Stadtzürcher Gemeinderates Urs Fehr ab. Dieser verlangte, den Medienunternehmer Roger Köppel auf den vierten Platz und an seiner Stelle den 68-jährigen Hans Fehr auf den 17 Platz zu setzen. Ältere Semester sollten nach hinten rücken, damit Jüngere eine Chance haben.

Der 17. Platz sei für Köppel nicht der richtige, so Urs Fehr. Er sei ein hervorragender Rhetoriker, weit über die Parteigrenze hinaus bekannt und das eigentliche «Trumpf-Ass» auf der SVP-Liste.

Die Gegner des Antrages warnten indessen davor, Hans Fehr nach hinten zu verdrängen und so falsche Zeichen zu setzen. Fehr sei ein hervorragender Sicherheitspolitiker, auf den die SVP nicht verzichten könne.

Köppel werde so oder so gewählt

Köppel habe aufgrund seiner nationalen Ausstrahlung einen vorderen Listenplatz gar nicht nötig, betonten verschiedene Redner. Er werde auch auf einem hinteren Listenplatz gewählt und werde der SVP viele Zusatzstimmen bringen.

Auch Christoph Blocher plädierte dafür, die Liste so zu belassen, wie sie vom Kantonalvorstand beschlossen wurde. Wichtig sei, für die SVP im Oktober möglichst viele Stimmen zu holen. Das könne man auch mit «Köppel auf Liste 1» machen, so Blocher.

Der Antrag für ein Vorrücken von Roger Köppel wurde mit 268 gegen 12 Stimmen klar abgelehnt. Anschliessend wurde die Liste einstimmig genehmigt.

Die Bisherigen zuvorderst

Angeführt wird diese von Natalie Rickli. Die Nationalrätin aus Winterthur hatte vor vier Jahren am meisten Stimmen gemacht und sogar Ständeratskandidat Christoph Blocher hinter sich gelassen. Dahinter folgen auf den Plätzen zwei und drei Christoph Mörgeli und Alfred Heer. Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt belegt Platz 10.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von P.Meier , Zürich
    Roge Köppel und Hans-Ueli Vogt gehören mit Abstand zu den Intelligentesten Politiker der Schweiz. Die beiden sollten auf Platz eins und zwei der SVP Wahlliste stehen. Eine Natalie Rickli hingegen halte ich für eher durchschnittlich Intelligent, aber dafür ist sie auch auserhalb der SVP Stammwählerschaft beliebt.
  • Kommentar von Katharina Müller , 8400 Winterthur
    Mit Roger Köppel hat die SVP ein Mitglied, das der Partei einen riesigen Wahlsieg im Herbst bringen wird. Freu!!
  • Kommentar von M.Müller , Zürich
    Ein weiterer SVP Parteioigarch ist im Anmarsch. Dieser hat dann die Möglichkeit über seine Medien die SVP Schäfchen zu manipulieren.
    1. Antwort von jan maurer , bern
      Danke, ich gehöre auch zu den manipulierten Schäfchen. Aber langsam müssen gewisse Kreise geistig aufrüsten um standzuhalten.
    2. Antwort von M. Steiner , Winterthur
      Mir ist eigentlich wurscht, wer welcher Partei angehört. Wenn Ansichten und Ziele passen, kann deer Mann auf den Wahlzettel. Und der sieht heutzutage im Idealfall so bunt kumuliert und panaschiert aus wie ein Mosaik. Anders ist dem gegenwärtig lähmenden und intriganten Parteigemauschel nicht Herr zu werden.
    3. Antwort von M.Müller , Zürich
      @Maurer, Ich bin ein Bürgerlicher und habe keine Lust eine Partei zu wählen welche bei der Finanzpolitik zu den volksfeindlichsten Filzbanden gehört. Verschaukeln kann ich mich auch selber, da brauche ich keine SVP oder FDP dazu. Wobei die FDP keine Moselpackung wie die SVP ist. Die SVP macht Kommerzpolitik und wenn es ums liebe Geld geht vergessen Sie Ihre Schäfchen und werden zum Wolf.
    4. Antwort von Charles Dupond , Vivis
      Lieber fuer die Neutralitaet des Landes und den Inlaendervorrang der Buerger, als fuer weit offene Grenzen fuer Lohndoemper, Streikbrecher, Mietzinstreiber und deren Nachzug aller (Un)art "manipuliert" werden....