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Wappen des Kantons Solothurn und Löwen im alten Kantonsratssaal.
Legende: Das Rennen um die Regierung und das Parlament im Kanton Solothurn ist in vollem Gange. Gewählt wird am 3. März. Keystone

Wahlen Solothurn 2013 Solothurner Wahlen: wer gewinnt – wer verliert?

Am 3. März 2013 wählt der Kanton Solothurn eine neue Regierung und ein neues Parlament. 447 Frauen und Männer buhlen um 100 Kantonsratssitze, neun Kandidaten stehen für die Regierung bereit.

Während sich die CVP für die Parlamentswahlen mit einer grossen Listenverbindung beste Voraussetzungen geschaffen hat, gelten bei den Regierungsratswahlen die beiden Bisherigen Esther Gassler (FDP) und Peter Gomm (SP) als Favoriten.

Gassler und Gomm gehören beide seit fast acht Jahren zur Solothurner Regierung. Bei drei Vakanzen stehen sie beide für Kontinuität. Kontinuität einer Regierung, deren Arbeit im grossen Ganzen akzeptiert und geschätzt wurde, vom Volk und der Politik.

Von den sieben weiteren Kandidaten haben sechs reelle Chancen gewählt zu werden. Klarer Aussenseiter bei der anstehenden Wahl ist jedoch der parteilose Hugo Ruf aus Olten. Unter den anderen sechs – Remo Ankli (FDP), Roland Fürst (CVP), Roland Heim (CVP), Andreas Bühlmann (SP), Albert Studer (SVP) und Brigit Wyss (Grüne) klare Favoriten auszumachen, ist im Moment jedoch nicht möglich. Jeder hat seine Stärken und alle verbindet das selbe Handicap: Sie sind über ihren Kreis und ihre Region hinaus noch kaum bekannt.

CVP als gewiefte Taktikerin

Die CVP hat erfolgreich den «Bund der grossen politischen Mitte» geschmiedet. Das heisst, sie steigt mit einer Listenverbindung mit BDP, GLP und EVP (Amtei Solothurn-Lebern) in die Kantonsratswahlen. So will die CVP, die selber mit sinkendem Wähleranteil zu kämpfen hat, ihre Sitze halten oder weitere dazu gewinnen.

Zusammengeschlossen haben sich auch SP und Grüne, mit ihrer Listenverbindung bündeln sie die Kräfte auf der linken Seite. Einzig SVP und FDP steigen allein in die Wahlen. Während der Alleingang für die SVP kaum eine Rolle spielen dürfte, könnte die FDP in dieser Konstellation einmal mehr Sitze verlieren.

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