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Wahlen15 Glarus «Ich habe sicher auch Fehler gemacht.»

Martin Landolt (BDP) bleibt Glarner Nationalrat. Er ist wiedergewählt worden und durfte damit einen persönlichen Erfolg verbuchen. Nicht so seine Partei. Die BDP gehört auf nationaler Ebene zu den grossen Verliererinnen. Was ist falsch gelaufen? Martin Landolt live im «Regionaljournal Ostschweiz».

Legende: Audio Martin Landolt: «Wir müssen unsere Basis stärken.» abspielen. Laufzeit 10:15 Minuten.
10:15 min, aus Regi Ostschweiz vom 19.10.2015.

Die BDP hat im Nationalrat zwei Sitze verloren und gehört damit auf nationaler Ebene zu den grossen Verliererinnen. «Ich habe sicher auch Fehler gemacht», sagt Martin Landolt selbstkritisch auf die Frage, was falsch gelaufen sei.

Wir müssen in den Regionen und Kantonen stärker werden.
Autor: Martin LandoltBDP-Parteipräsident und Nationalrat Kanton Glarus

Die BDP müsse ihre Basis verbreitern. Es genüge nicht von einer Bundesrätin zu profitieren. Er stehe als Parteipräsident in der Verantwortung.

Noch nie habe es vor der BDP eine Partei gegeben mit der gleichen Entstehungsgeschichte. Die BDP sei von oben nach unten entstanden. In der Regel passiere das umgekehrt.

Die Basis müsse gestärkt werden. Dafür müsse die Partei jetzt den Schwung aus den Wahlen mitnehmen. Sie müsse aber auch Geduld üben. Diese Basisarbeit brauche viel Zeit, aus der Sicht der Wähler habe die BDP aber nicht ewig Zeit.

Bäume wachsen nicht so schnell in den Himmel.
Autor: Martin Landolt

Dass mit dem nationalen Rechtsrutsch nun die Wiederwahl der BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf gefährdet sein könnte, davon will Martin Landolt nichts wissen. Sollte sie kandidieren, dann werde sie eine Mehrheit im Bundesrat haben, ist Landolt überzeugt.

Martin Landolt bedauert, dass mehr als die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer nicht vom Wahlrecht Gebrauch gemacht hat.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Es ist eine Realitàt: Windfahnen-Parteien, selbsternannte Anstands- oder lösungsorientierte Kleinparteien, haben noch nie eine lange Ueberlebenszeit nützen können! (zB.: AL, Landesring, SD, Republikaner, Autopartei, usw.). Die BDP entstand aus einer gradlinigen bürgerlichen Partei (aus der SVP) und wurde danach (wegen der Medien-Beliebtheit!) immer "linker" in ihren Voten und Abstimmungen! Nun musste die BDP auch "national" ihr "Fehlverhalten" (und für die ewige Hetze gegen die SVP) arg büssen!
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  • Kommentar von Christoph Heierli (help)
    Die BDP hat sich von der SVP gelöst. Ihre Aufgabe wäre es,mit ihrer Politik zu belegen was sie besser macht als die SVP. Das heisst, sie müsste sich darauf konzentrieren in den von der SVP besetzten Themen gute und vernünftige Lösungen zu erarbeiten.(Migration,AHV usw.) Falls ihr das gelingen sollte wird sie mit Sicherheit heutige besorgte Wähler auch aus der SVP gewinnen. Wen interessiert es, wenn man der BDP aus SVP Kreisen dauernd Vorwürfe macht, mit wem sie sich für Lösungen zusammen tut.
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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Wichtig wäre Herr Landolt, dass sich die BDP auf ihre Herkunft besinnt und zur bürgerlichen Seite steht. Was sich verschiedene BDP-Exponenten in den letzten Jahren geleistet haben, haben die Wählerinnen am Wochenende nicht vergessen. Sofern die BDP weiterhin den bürgerlichen Block nicht unterstützt, wird es die BDP in acht Jahren nicht mehr geben.
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