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Wahlkampf Luzern leuchtet mit Ökostrom

In Luzern wird bald Strom an den Fassaden geerntet, Häuser werden via Kanalisation geheizt. Die Stadt treibt die Energiewende voran. Was funktioniert, was nicht? Und wo steht die nationale Energiepolitik? SRF geht diesen Fragen vor Ort in verschiedenen Sendungen nach.

Wahl-Lokal von SRF

  • «Energie»: am 28. August 2015 auf dem Mühlenplatz in Luzern
  • «Beziehung Schweiz-EU»: am 4. September am Dreispitzpark und beim Hauptzoll in Kreuzlingen
  • «Wirtschaft»: am 11. September auf dem St. Martiniplatz in Visp
  • «Altersvorsorge»: am 18. September beim Generationenhaus in Bern

Mit der Energiestrategie 2050 will der Bundesrat aus der Atomenergie aussteigen. Das heisst konkret: ein schrittweiser Ausstieg aus der Atomenergie bis in 35 Jahren und damit einen sukzessiven Umbau des Schweizer Energiesystems.

Ob und vor allem wie das geht, ist im Parlament nach wie vor stark umstritten. Fragen, ob es ein fixes Ausstiegsdatum für jedes AKW braucht oder ob nun auch alle defizitären Wasserkraftwerke Subventionen erhalten sollen, sind zu klären.

Derzeit wird das Massnahmenpaket des Bundesrates im Parlament debattiert. Deshalb ist die Energiepolitik auch im Wahlkampf bei praktisch allen Parteien Programm.

SRF mitten in der «Energiestadt»

Während die Politiker auf nationaler Ebene nach tragfähigen Mehrheiten suchen, treiben zahlreiche Schweizer Städte die Energiewende voran. Darunter auch die Stadt Luzern, die seit 2009 das Label «Energiestadt Gold» trägt – zusammen mit weiteren 30 weiteren Städten in der Schweiz.

SRF misst am Freitag, 28. August 2015 im Wahl-Lokal Energie in Luzern bei Politikern und Bevölkerung den Puls. Wir berichten den ganzen Tag vom Mühlenplatz in der Altstadt von Luzern.

Mit Politikern und Energieexperten sprechen wir über die Chancen und die Risiken der Energiewende und zeigen Innovationen aus der Innerschweizerstadt. So etwa soll in Luzern bald an Hausfassaden Strom mittels farbigen Solarpanels geerntet und Häuser via Kanalisation geheizt werden. In Luzern wird zudem ein umgebauter Chevrolet präsentiert – denn der wurde vom Spritschlucker zum Stromspeicher umgebaut.

«Energiestadt Gold»

Das Label Energiestadt ist der Leistungsausweis für eine konsequente und zukunftsorientierte Energiepolitik einer Gemeinde. Eine unabhängige Kommission verleiht das Label an Gemeinden, die ihren Energieverbrauch senken und erneuerbare Energien fördern. Erfüllt eine Gemeinde mindestens 75 Prozent der möglichen energetischen Massnahmen, erhält sie das «Energiestadt Gold»-Label.

Wahl-Lokal aus der Energiestadt Luzern

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8 Kommentare

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  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    Warum hat Luzern immer noch die ganze Nacht ein Lichtkegel der 15 km weit zu sehen ist? Für was brauchen wir Strassenlampen? Fahrzeuge haben Licht und Fussgänger sehen im Dunkeln weiter als in einem Lichkegel und können Leuchtgamaschwn tragen. Der Wille scheint mir mehr eine laue Ettikette zu sein. Deutschland ist uns da um Jahre voraus und produziert soviel alternative Energie, dass jetzt die Preise purzeln. Deutsche denken in Lösungen, Schweizer denken in Problemen - warum ticken wir falsch?
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    1. Antwort von D. Jango, Zürich
      @Müller: Das kann jetzt nicht Ihr Ernst sein. Strassenlampen beleuchten definitiv eine grössere Fläche als Autoscheinwerfer, die lediglich den Bereich vorne am Auto ausleuchten. Die Sicherheit wollen wir nicht einschränken.
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    2. Antwort von M.Müller, Zürich
      D.Jango, Sie sind anscheinend ein natur fremder Stadt-Mensch geworden. Wenn Sie durch eine stock dunkle Gegend laufen, dann sehen Sie viel weiter als wenn Sie unter einer Strassenlampe stehen und in die Dunkelheit schauen. Wenn Sie Autofahrer sind, dann werden Sie einen Menschen mit Leuchtgamasche in der Dunkelheit besser erkennen als ohne Leuchtgamasche unter einer Strassenlampe. Ihre Sicherheit ist eine Illusion und das meine ich im Ernst.
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  • Kommentar von Peter Brenner, Schaffhausen
    Unverständlich, dass der Utopie Energiewende noch nachgelebt wird. Mit Wind und PV lässt sich nun mal keine Stromversorgung als Ersatz der KKW aufbauen, letzte Meldungen (z. B. Stromsperren Osteuropas gegen deutschen Flatterstrom) sollten doch alle wieder auf den Boden der physikalisch-technischen Tatsachen bringen. Jede PV- und Windanlage in CH erhöht den CO2-Ausstos per kWh, da er auf Kosten der einheimischen Wasserkraft geht. Was für ein Irrsinn!
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    1. Antwort von M.Müller, Zürich
      @Brenner, können Sie sich den Atomstrom zu Vollkosten leisten oder nur zu dem jetzigen Generationenbetrugs Schnäppchen? Wir könnten ja den Deutschen Flatterstrom in unseren Bergseen speichern - ist halt nicht so billig wie unser Generationenbetrugs Strom. Da sind dann die grünen Deppen wieder gegen Staumauer und die Rechten Filzis gegen höhere Strompreise. Nachhaltigkeit = 0, Verantwortung = 0
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    2. Antwort von D. Jango, Zürich
      @Brenner: Ihre Überlegung ist falsch. Den "Flatterstrom" können wir in unseren Stauseen speichern. Die Windanlagen gehen nicht auf Kosten der Wasserkraft, im Gegenteil, Sie hilft Wasser zu sparen in Zeiten, bei denen die Windanlagen nicht laufen.
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    3. Antwort von W. Pip, Züri
      Pumpspeicherkraftwerke haben nicht die Kapazität und/oder Leistung, ersatzweise als Ökostrom hergekarrten Strom zu spitzenzeiten wieder zu re-produzieren. Manche erachten sie als Wunderwaffe, aber das sind sie nicht Sie sind am Limit. Ein anderer konstanter Energieträger muss her. Über sog. "Generation IV"-AKWs könnte man durchaus diskutieren. Jetzt.
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    4. Antwort von M.Müller, Zürich
      @Pip, wollen Sie den Teufel durch den Satan ersetzen und damit einen Himmel komponieren? Das Geld für neue AKWs können wir auch in neue Speicher investieren, dann ist das Problem gelöst.
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