ABB trotz schwierigem Umfeld profitabel

Der Schweizer Elektrokonzern ABB hat im zweiten Quartal unter der schwachen Nachfrage gelitten. Der Eingang neuer Aufträge lag 11 Prozent unter dem Vorjahr. Dennoch konnten Umsatz und Gewinn gesteigert werden.

Der Elektrotechnik- und Automationskonzern ABB hat im zweiten Quartal seinen Umsatz und Gewinn steigern können. Dem Konzern ist es nach eigenen Angaben gelungen, Marktschwankungen abzufedern und trotz den gegenwärtigen wirtschaftlichen Unsicherheiten profitabel zu wachsen.

Der Umsatz fiel mit 10,23 Milliarden Dollar 6 Prozent höher aus als im zweiten Quartal des Vorjahres. Aus eigener Kraft, das heisst ohne die Akquisition neuer Unternehmen, hätte sich der Umsatz um 2 Prozent erhöht.

ABB-Finanzchef nimmt Stellung zum Auftragsminus

0:14 min, aus Tagesschau am Mittag vom 25.7.2013

Im gleichen Ausmass wie der Umsatz stieg auch das operative Ergebnis (Ebitda). Es lag mit 1,56 Milliarden Dollar 6 Prozent über dem Vergleichswert. Der Reingewinn stieg um 16 Prozent auf 763 Millionen Dollar.

Mit 9,31 Milliarden Dollar lag der Eingang neuer Aufträge 11 Prozent unter dem Vorjahr. ABB erklärt diesen Rückgang mit der eigenen Projektselektion und den geringeren Grossinvestitionen von Energieversorgern und Industriekunden.