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Wirtschaft Alpiq-CEO Staiblin: Verkauf an Chinesen nicht ausgeschlossen

Die Chefin des Energieunternehmens Alpiq, Jasmin Staiblin, schliesst im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin «ECO» einen Verkauf von Wasserkraftwerken an einen chinesischen Staatskonzern explizit nicht aus: Alle Optionen würden geprüft.

Legende: Video Jasmin Staiblin zu einer möglichen chinesischen Offerte abspielen. Laufzeit 0:43 Minuten.
Aus ECO vom 22.04.2016.

«Dem Bestbietenden und dem mit den besten vertraglichen Konditionen werden wir den Zuschlag geben», sagt Alpiq-Chefin Jasmin Staiblin in ihrem ersten längeren SRF-Interview. Auf die Frage von «ECO»-Moderator Reto Lipp, ob das auch ein chinesischer Staatskonzern sein könne, antwortete die Alpiq-Chefin, dass sämtliche Angebote geprüft würden.

Anfang März hatte Alpiq bei der Bilanzmedienkonferenz bekannt gegeben, dass 49 Prozent der Wasserkraftwerke verkauft werden sollen. Ein solcher Schritt würde Alpiq laut Staiblin unabhängiger machen, denn Alpiq verkaufe den Strom zu sehr tiefen Grosshandelspreisen: «In zwei bis drei Jahren wird sich das auf das operative Geschäft auswirken.»

Das ausführliche Interview zeigt das Wirtschaftsmagazin «ECO» am Montag, 25. April, um 22.25 Uhr auf SRF 1.

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29 Kommentare

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  • Kommentar von René Fürst (RFürst)
    Alpiq-Chefin Staiblin kassiert Millionen-Lohn. Löhne nehmen trotz Krise markant zu. Vergütungen der Chefetage so grosszügig wie noch nie zuvor. Vergütungen für Geschäftsleitung im 2013 = 6,1 Millionen Franken (2012 waren es noch 3,7 Millionen) Achtung - die Bankräuber sind in der Chefetage!
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  • Kommentar von N. Schmid (Schmid)
    Die Alpiq hat sich insbesondere mit ihren Beteiligungen an fossilen Kraftwerken im Ausland massiv verspekuliert, weil sie naiverweise an stetig steigenden Strombedarf/Börsenstrompreise geglaubt hat. Die Alpiq verkauft die Wasserkraftwerke, weil sie diese Kredite finanzieren muss, ihre unrentablen Auslandsbeteiligungen bereits mit Verlust verkauft hat und ihr selbstverständlich Niemand die AKW abkaufen wird.
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  • Kommentar von U.E. Romer (romeru)
    Perfekte Taktik der Chefin! Den Bund unter Druck setzen um Subventionen zu ergattern. Mit diesem Vorgehen haben schon einige Firmenbosse "Erleichterungen" erhalten. Seien es nur ein paar Millionen Steuererleichterungen.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Staiblin profitiert vom unterschwellig vorhandenen Bewusstsein, dass der Verkauf des Wassers als Rohstoff die Unabhängigkeit jedes Staates untergräbt. Im Gegensatz zur Subventionierung nicht für das Überleben notwendiger Betriebe bin ich der Auffassung, dass eine an Bedingungen geknüpfte Subventionierung in diesem Fall richtig ist.
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