Apple zu Millionenbusse verdonnert

Apple muss wegen der Verletzung von Patenten mit seiner iTunes-Software mehr als eine halbe Milliarde Dollar zahlen. Der Technologiekonzern ist sich keiner Schuld bewusst.

Eine Hand hält ein iPhone Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Patentprozess verloren: Apple muss wegen iTunes über 500 Millionen Dollar Busse zahlen. Reuters

Der Technologiekonzern Apple hat gemäss einem Gerichtsentscheid drei Patente des Patentverwalters Smartflash nicht nur ohne Erlaubnis verwendet, sondern dies auch vorsätzlich getan.

Ein Bezirksgericht in Texas hat Apple darum zu einer Zahlung von rund 533 Mio. Dollar Busse verurteilt. Smartflash hatte einen Schadensersatz von 852 Mio. gefordert.

Apple beruft sich auf eigene Patente

Beim Streit ging es um Patente für den Zugriff und die Speicherung von Liedern, Videos und Spielen, die in Apples Online-Laden heruntergeladen wurden.

Der iPhone- und iPad-Hersteller bestreitet, dass die Smartflash-Patente in diesem Fall gültig sind, denn er habe schon früher eigene Patente für diese Technik eingereicht. Der Konzern habe es daher abgelehnt, an Smartflash für die Ideen der eigenen Mitarbeiter Geld zu zahlen, sagte eine Apple-Sprecherin.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • 34‘000 iPhones pro Stunde

    Aus Tagesschau vom 28.1.2015

    Der US-Technologiekonzern Apple hat im vierten Quartal des letzten Jahres ein Rekordergebnis erzielt. 74.5 Millionen neue iPhones wurden allein im letzten Quartal verkauft – das sind 34‘000 pro Stunde. Das Weihnachtsgeschäft bescherte Apple einen Reingewinn von insgesamt 18 Milliarden US Dollar.