Auch Credit Suisse in Deutschland durchsucht

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg hat bei ihrer Razzia Ende Februar auch die Credit Suisse im Visier gehabt.

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Insiderhandel in Millionenhöhe

Bei der Razzia hatten Ermittler in acht Bundesländern und in der Schweiz rund 50 Wohnungen und Büros durchsucht, Schwerpunkt war Hessen. Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg wirft den 23 Beschuldigten Insiderhandel in Millionenhöhe im Vorfeld von Unternehmensübernahmen vor.

Bei einer bundesweiten Razzia wegen Insiderhandels sind auch Geschäftsräume der Credit Suisse durchsucht worden. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte, dass es Ende Februar Durchsuchungen in der Deutschland-Zentrale gegeben habe.

Die Bank selbst zähle aber nicht zu den Beschuldigten. Die «Wirtschaftswoche» berichtete, gegen einen Angestellten werde wegen des Verdachts auf Insiderhandel mit Aktien des Solarkonzerns Roth & Rau ermittelt. Die Bank habe diesen am Tag nach der Durchsuchung freigestellt.

Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart wollte keine Angaben zu den Beschuldigten machen. Auf die Frage, ob wegen Insiderhandels mit Roth & Rau-Aktien ermittelt werde, antwortete sie: «Das kann ich nicht dementieren».Die Credit Suisse wollte keine Stellung nehmen.