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Wirtschaft Aus für Bata-Geschäfte betrifft 175 Beschäftigte

Nun ist es offiziell: Der Lausanner Schuhverkäufer Bata schliesst seine 29 Filialen in der Schweiz. Vom Abbau betroffen sind rund 175 der 300 Angestellten. Was mit ihnen geschieht, ist noch unklar.

Braunes Schild mit der Aufschrift "Bata" ragt aus einer Hauswand eines Schuhgeschäfts
Legende: Bata macht dicht in der Schweiz: 29 eigene Läden verschwinden Reuters

Was die Gewerkschaft Unia am Freitag schon befürchtet hatte, ist nun Tatsache: Das Lausanner Unternehmen Bata schliesst seine 29 Geschäfte in der Schweiz. Bata positioniere das Geschäft neu, teilt das Unternehmen mit. Grund dafür seien das geänderte Verhalten der Kunden und der starke Franken. Schuhe würden immer häufiger bei Schuhhändlern im Internet eingekauft.

Die Verluste der letzten Jahre seien zu gross geworden, weshalb eine Umstrukturierung nötig werde. Die Bata-Läden in Italien, Spanien, Tschechien und der Slowakei sowie deren nationale und internationale Franchise-Unternehmen bleiben bestehen.

In der Schweiz schliesst der Schuhhändler aber auch noch seine restlichen 29 Geschäfte – bis zu welchem Zeitpunkt, ist unklar. Das Unternehmen suche nach Lösungen, für die 175 betroffenen Mitarbeitenden. Für vierzig Angestellte und Auszubildende sucht Bata neue Stellen bei anderen Detailhändlern.

7 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Solange wir Schweizer immer wieder zum "Wirtschaftswachstum" ja sagen, wird es nicht besser. Wie lassen es zu, dass viele "neue" +anscheinend "trendigere" Geschäfte Fuss fassen können.+ so gehen unsere Schweizer Geschäfte halt vor die Hunde.Wir brauchen kein Wirtschaftswachstum, es geht uns ja gut +wenn wir auch ein wenig darunter liegen würden, würde es uns immer noch gut gehen. Darum hört endlich auf, gute Dinge (Geschäfte) zu optimieren +zu ändern. Bei jedem "Mehr" gibt es ein Verlierer.
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  • Kommentar von Armin Hertig (Armin Hertig)
    Würden Herr und Frau Schweizer in der Schweiz einkaufen und nicht im ach so günstigen Ausland, könnte manch solche tragische Situation verhindert werden...
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  • Kommentar von Armin Hertig (Armin Hertig)
    Würden Herr und Frau Schweizer weiterhin in der Schweiz einkaufen und nicht im ach so günstigen Ausland, könnte manch solche tragische Situation vermieden werden...
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