Bankenfusion: Notenstein und La Roche tun sich zusammen

Die Privatbank Notenstein, die zur Raiffeisen-Gruppe gehört, übernimmt die Basler La Roche & Co. Das haben die Unternehmen mitgeteilt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Bank La Roche, Christoph Gloor. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: La Roche-Chef Christoph Gloor wird bei der neuen Bank Mitglied der Geschäftsleitung. Keystone

Laut den Vermögensverwaltern der Unternehmen übernimmt die St. Galler Notenstein innerhalb der nächsten sechs Monate sämtliche Kunden und Mitarbeiter der Bank La Roche und wird danach unter dem Namen «Notenstein La Roche Privatbank AG» auftreten. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Notenstein verwaltet mit 700 Beschäftigten Vermögen von 21 Milliarden Franken. La Roche verwaltet 6,5 Milliarden Franken und beschäftigt 100 Personen. Von dieser Transaktion seien alle Kunden mit direktem oder indirektem Bezug zu den USA ausgeschlossen.

Ein weitere kleine Bank verschwindet

1:01 min, aus SRF 4 News aktuell vom 13.02.2015

Der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Bank La Roche, Christoph Gloor, wird Einsitz nehmen in die Geschäftsleitung der neuen Bank. Die Banken betonen die Chancen, die sich aus der Fusion ergeben: Notenstein untermauere ihre Wachstumsstrategie in der Vermögensverwaltung für Schweizer Privatkunden. La Roche betont den Mehrwert für die Kunden, da diese nun von einer umfassenden Dienstleistungspalette profitierten.