Zum Inhalt springen

Wirtschaft Berufsverbote für Ex-Devisenhändler der UBS

Schweres Fehlverhalten wirft die Finma sechs ehemaligen UBS-Mitarbeitern vor. Sie dürfen bis zu fünf Jahre nicht mehr als Händler oder in leitender Stellung tätig sein.

Gegen sechs ehemalige Manager und Händler des UBS-Devisen- und Edelmetallgeschäftes seien Berufsverbote für ein bis fünf Jahre verhängt worden, teilt die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) mit. Die Betroffenen seien direkt verantwortlich für 2014 festgestellte «schwere Verletzungen» des Aufsichtsrechts eine direkte Verantwortung zu tragen. Keiner von ihnen arbeitet heute noch für die Grossbank.

Die Sechs «tragen für die festgestellten schweren organisatorischen Mängel und die unzulässigen Verhaltensweisen eine massgebliche Verantwortung», hält die Bankenaufsichtsbehörde fest.

Der ehemalige zuständige Leiter des globalen Devisenhandels und der ehemalige zuständige Leiter des globalen Devisenspothandels dürfen für vier und fünf Jahre keine Tätigkeit in leitender Stellung bei einem von der Finma beaufsichtigten Institut mehr ausüben. Ausserdem werden Berufsverbote von mindestens einem Jahr gegen vier Devisen- und Edelmetallhändler ausgesprochen.

1 Kommentar

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Wer im Bankgeschäft nicht bis an die Grenzen der Legalität und manchmal auch ein bisschen darüber geht, kann in der Branche keinen Erfolg haben - er wird schnell verdrängt. Die Konkurrenz ist riesig im globalisierten Markt. Diese Entwicklung kommt aus dem aggressiven US-Banking - und wir haben sie zugelassen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen