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Wirtschaft Boni Retour: Deutsche Bank will Ackermann ans Portemonnaie

Von wegen, Peanuts. Die Deutsche Bank will von früheren Vorständen Boni-Zahlungen in Millionenhöhe zurückfordern oder gar nicht erst auszahlen. Hintergrund sind Spar- und Sanierungsmassnahmen des angeschlagenen Finanzinstituts. Betroffen ist auch der Ex-Chef der Bank, der Schweizer Josef Ackermann.

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Legende: Die deutsche Bank steckt tief in der Krise. Die Aktie fällt und fällt, Tausende Stellen werden gestrichen. Keystone
  • Deutsche Bank will von sechs früheren Vorständen Boni in Millionenhöhe zurück.
  • Dabei geht es nicht nur um bereits getätigte Zahlungen sondern auch um Boni, die noch nicht fällig sind.
  • Betroffen sind laut der «Süddeutschen Zeitung» die Ex-Konzernchefs Anshu Jain, Josef Ackermann, Jürgen Fitschen sowie weitere Topmanager.
  • Die höchste Summe will die Bank von Jain einholen. Der frühere Chef des Investmentbankings soll einen zweistelligen Millionenbetrag zurückzahlen.
  • Jain war 2015 zurückgetreten. Sein Gehalt in 2014 betrug rund 6,6 Millionen Euro.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Fritz Frei (Fritz Frei)
    Dass man auch bei Spitzenentschädigungen den Hahn zudreht, wenn das Schiff am Sinken ist, leuchtet ein. Mit dem Zurückfordern wird es nicht so leicht gehen, wie Herr Ackermann selbst in der O2-Geschichte erfahren hatte.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Josef Ackermann ist ein amoralischer Geschäftsmann. Bereits sein beruflicher Aufstieg ist gekennzeichnet durch Leichen (berufliche und echte). Einige Leute hatten noch Gewissen und mussten für diese positive Eigenschaft harte Einschnitte und Demütigungen hinnehmen. Aber leider wird in dieser Branche Ansehen mit Verdienst gleichgesetzt. Weitere Ausführungen erspare ich mir. Sonst leidet die Netiquette.
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    1. Antwort von Bruno Janthiang (Bruno Janthiang)
      Welcher Geschäftsmann, der Erfolg hat, ist denn moralisch? Das gibt es nicht und ist nur eine Träumerei von Arbeitnehmern.
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Wenn das Aktionariat einen Konzernchef mit Applaus statt sofortiger Schassung verkuenden laesst: "Ich will 25 Prozent Gewinn auf dem Eigenkapital; und wenn sich die Zahlen nicht aendern, aendern sich die Gesichter", ist es an den dafuer versprochenen oder gar schon ausgezahlten Boni selber tschuld. Uebrigens, wann bringt endlich auch SRF den instruktiven Film, wie Josef das Kader mit Restgewissen fuer den Kunden der Zuerich geschlissen hat....
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