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CS will Kapital um 4 Mrd. Franken erhöhen
Aus HeuteMorgen vom 26.04.2017.
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Neues Geld vom Kapitalmarkt Credit Suisse bläst Börsengang für Schweizer Geschäft ab

Die Bank will stattdessen mit einer gewöhnlichen Kapitalerhöhung an mehr Geld kommen. Benötigt werden 4 Mrd. Franken.

  • Die Credit Suisse (CS) bläst den Börsengang ihres Schweizer Geschäfts ab.
  • Neues Kapital soll stattdessen an den Kapitalmärkten beschafft werden.
  • Die Grossbank erwirtschaftete im ersten Quartal des Jahres einen Gewinn in der Höhe von 596 Millionen Franken.

Weniger als eineinhalb Jahre nach der letzten Kapitalerhöhung zapft die Credit Suisse erneut die Anleger an. Rund 4 Mrd. Franken will sich die zweitgrösste Schweizer Bank am Markt besorgen und damit die Debatte um eine zu dünne Kapitaldecke beenden. Mit der Transaktion soll die Kernkapitalquote auf 13,4 Prozent klettern von derzeit 11,7 Prozent.

Aktionäre müssen das Okay geben

Den geplanten Teil-Börsengang des Schweizer Geschäfts streicht die Credit Suisse. Mit der Kapitalerhöhung am Finanzmarkt kann die Bank die volle Kontrolle über die lukrative Schweizer Einheit behalten.

Über die Aufstockung des Kapitalpolsters müssen die Aktionäre an einer ausserordentlichen Generalversammlung am 18. Mai abstimmen. Das teilte die CS zwei Tage vor ihrer ordentlichen Generalversammlung mit.

Aus Sicht der Aktionäre sei die Variante mit einer Kapitalerhöhung besser, hält Verwaltungsratspräsident Urs Rohner fest.

Der vollständige Besitz ist der richtige Weg, der sich für die Aktionäre auszahlen wird
Autor: Urs RohnerCS-Präsident

Wie die CS weiter mitteilte, sei sie erfolgreich ins neue Jahr gestartet. In den ersten drei Monaten verdiente sie unter dem Strich 596 Mio. Franken. Das ist der höchste Quartalsgewinn seit anderthalb Jahren und mehr als Finanzanalysten erwartet haben. Im Vorjahresquartal resultierte noch ein Verlust von 302 Mio. Franken.

Die Bank begründet den Quartalsgewinn mit einem besseren Handelsgeschäft und mit tieferen Verlusten in jenen Geschäftsbereichen, die sie aufgeben will. Geschäftlich konnte sich die CS nur im Investmentbanking steigern.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt BLAETTLER  (kurtblattler)
    ....und Kapitalerhöhung ist nun die Lösung aller Probleme? Wer weiterhin an den Storch glaubt, soll ruhig weiter in die CS investieren....good luck!
  • Kommentar von Kurt BLAETTLER  (kurtblattler)
    ....da werden Millarden Verluste geschrieben, weiterhin unverantwortlich Boni ausgeschüttet (während die nicht Kaderleute eine Nullnummer schreiben müssen). Was hat das noch mit Business Excellence und Top Management zu tun? ....oh I am sorry, die Top Leute würden ja davonlaufen, wenn sie nicht weiterhin Boni bekämen....na, dann lässt sie doch laufen, das verbleibende Kader kann diese Bank mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit besser führen als das jetzige Management.
  • Kommentar von elize naude  (elize)
    wieso heißts immer noch schweizer großbank wens die saudis, katar & co gehört u nicht mehr in CH hand ist... sind wir nur da die verluste zu tragen...?
    1. Antwort von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
      Bitte nicht zu laut sagen, sonst kommen unsere "Unabhängigkeitsfanatiker" wieder ins Schwimmen...