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Mehr Übernachtungen in Schweizer Hotels
Aus Tagesschau vom 07.08.2017.
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Schweizer Hotellerie Dank Asiaten und Inländern im Aufwind

  • Im Juni 2017 hat die Schweizer Hotellerie 3,42 Mio. Übernachtungen verzeichnet.
  • Das sind 9,5 % mehr als im Jahr zuvor.
  • Im gesamten letzten Halbjahr betrug die Steigerung 4,4 %.

Die Schweizer Hotels haben ein gutes erstes Halbjahr 2017 hinter sich. Insgesamt verzeichnete die Schweizer Hotellerie zwischen Januar und Juni rund 17,6 Mio. Logiernächte, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte. Das sind 738'000 mehr als vor Jahresfrist.

Juni: Bisher bester Monat

Mit Ausnahme von Februar ist die Zahl der Hotelübernachtungen in allen Monaten angestiegen. Den stärksten Anstieg verzeichneten die Hotels im Juni. Dabei zählten sie sowohl bei den inländischen wie bei den ausländischen Gästen mehr Hotelübernachtungen.

Bei der inländischen Nachfrage verbuchte die Hotellerie insgesamt 8,1 Mio. Logiernächte. Das bedeutet gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode einer Zunahme von 4 % (+310'000).

Weniger Deutsche Gäste

Bei den ausländischen Besuchern waren es insgesamt 4,7 % mehr Übernachtungen (+428'000). Vor allem aus Asien kamen wieder mehr Gäste. Hier stiegen die Übernachtungszahlen um 15,4 % (+287'000). Der amerikanische Kontinent verbuchte eine Zunahme um gut 10 % (+119'000).

Derweil stieg die Nachfrage aus Europa (ohne Schweiz) um 21'000 Übernachtungen (0,4 %) nur leicht. Das wichtigste Gästeland, Deutschland, verzeichnete mit 1,85 Mio. Logiernächten einen Rückgang von 0,1 %.

Allerdings werden seit Anfang Jahr auch einige Jugendherbergen in die Statistik aufgenommen. Wenn man diese nicht dazu zählt, beträgt die Zunahme der Logiernächte immer noch 3 %.

Bern, Zürich und das Wallis am beliebtesten

Unter den 13 Tourismusregionen der Schweizer verzeichneten zehn mehr Logiernächte als im ersten Halbjahr 2016. Die Region Bern wies mit einem Plus von 159'000 Logiernächten (+7,4 %) den grössten absoluten Anstieg auf, gefolgt von der Region Zürich (+127'000/+4,9 %), vom Wallis (+126'000/+6,8 %), Graubünden (+107'000/+4,4 %) und dem Tessin (+74'000/+8,0 %). Weniger beliebt war die Region Aargau mit einem Rückgang von 3200 Logiernächten (-0,9 %).

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