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Wirtschaft Der Baloise-Chef geht

Martin Strobel tritt nächstes Jahr beim Versicherungskonzern zurück – aus persönlichen Gründen. Er wird dann 17 Jahre für die Baloise gearbeitet haben.

Martin Strobel in Grossaufnahme mit der linken Hand gestikulierend
Legende: Hat nach 17 Jahren an der Baloise-Spitze genug: Martin Strobel Keystone

Baloise-Chef Strobel hat seinen Rücktritt per Ende April 2016 bekannt gegeben. Der 49-Jährige verlässt den Versicherer aus persönlichen Gründen: Nach 17 Jahren bei der Baloise suche er eine berufliche Veränderung.

Strobel übernahm die Konzernführung anfangs 2009. Zum Versicherer gestossen war er 1999. Von 2003 bis 2008 führte er als Konzernleitungsmitglied die Sparte Schweiz. Für die Baloise arbeiten rund 7600 Personen.

Lob vom Verwaltungsrat

Verwaltungsratspräsident Andreas Burckhardt lobt den Zurücktretenden im Baloise-Communiqué. Strobel habe Grundlagen dafür geschaffen, die aktuelle Finanz- und Währungskrise zu bewältigen. Die Baloise wurde zu einer der rentabelsten Versicherungen Europas.

Unter Strobels Führung sei das Geschäft in Deutschland neu geordnet worden. Dabei strich die Baloise allerdings ebenda auch gut einen Fünftel ihrer 2000 Stellen und straffte das Geschäft. Zudem trennte sich die Versicherung vom Geschäft in Österreich, Kroatien und Serbien und konzentrierte sich auf die Schweiz, Deutschland, Belgien und Luxemburg.

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