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Palladium mittlerweile mehr wert als Gold
Aus HeuteMorgen vom 28.01.2019.
abspielen. Laufzeit 01:40 Minuten.
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Ein Edelmetall für viele Fälle Hier ist Palladium drin

Palladium wir meist aus Nickel- und Kupfererzen gewonnen. Es kommt in vielen Alltagsprodukten zur Anwendung:

Autos: Palladium wird vor allem in Katalysatoren eingesetzt. Hier hat es das lange Zeit teurere Platin ersetzt. In der Katalysatoren-Produktion kommt aber nicht nur neu gewonnenes Palladium zum Einsatz, sondern auch aus Autoschrott recyceltes.

Silberner Katalysator in Grossaufnahme.
Legende: Keystone

Schmuck: Palladium ist auch ein Schmuckmetall. Es wird oft mit Kupfer legiert und als Zusatzmetall für Weissgold-, Platin- und Silberlegierungen verwendet. Palladium ist leichter als Platin oder Gold, seine Festigkeit und Härte ist aber fast mit Weissgold vergleichbar. Zudem laufen Schmuckstücke aus Palladium nicht an.

Männerhand hält einen Frauenhand, an der ein Ring steckt.
Legende: Reuters

Zahnersatz: Das Edelmetall ist ein recht festes Metall und eignet sich gut als Material für Zahnersatz. Hier kann es als Silber-Palladium-Legierung oder Gold-Palladium-Legierungen zum Einsatz kommen.

Finger halten eine im Entstehen begriffene Prothese.
Legende: Keystone

Leiterplatten: Bei der Beschichtung von Leiterplatten für elektronische Geräte kommt Palladium ebenfalls zum Einsatz. Auf dieser Beschichtung kann dann eine Nickel- oder Kupferschicht aufgetragen werden.

Mann von hinten fotografiert begutachtet eine Leiterplatte.
Legende: Keystone

Münze: Für Anleger gibt es Palladium auch in Münzform. Die kanadische Münze «Maple Leaf» (englisch für das Blatt des Zucker-Ahorns) wurde zwischen 1988 und 1999 nicht nur aus Gold und Silber geprägt, sondern auch aus Palladium.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Rainer Fauser  (Rainer Fauser)
    Palladium ist ein giftiges Schwermetall. In den Zähnen hat das nichts verloren und die Katalysatoren verteilen es fein in allen Regionen... .
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  • Kommentar von Andreas Müller  (Hugh Everett)
    Palladium Katalysatoren werden in der Chemie oft zur Katalyse von Reaktionen eingesetzt. Anders als beim so genannten "Auto Katalysator" liegt der chemische Katalysator am Ende der Reaktion, wie die Definition es vorsieht, wieder als sich selber vor, d.h. wird nicht verbraucht. Das ist beim "Auto Katalysator" nicht der Fall.
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