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Ermittlungsverfahren gegen UBS in Frankreich
Aus Tagesschau vom 01.06.2013.
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Wirtschaft Ermittlungen gegen die UBS in Frankreich

Der Grossbank UBS steht neuer Ärger ins Haus. Schauplatz ist diesmal Frankreich. Wieder soll es um Manipulationen im Zusammenhang mit Steuergeldern von Kunden gehen.

Gegen die Grossbank UBS in Frankreich ist in Paris ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

Die Bank soll in Frankreich um Kunden geworben haben, indem sie ihnen anbot, Steuergelder vor dem französischen Fiskus zu verstecken, wie Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Justizkreise berichteten.

Zudem wurde die Bank zu einer Zeugin mit Rechtsbeistand ernannt. In diesem Fall gehe es unter anderem um die mutmassliche Vertuschung von Steuerhinterziehung. Gegen einen ehemaligen Generaldirektor der UBS in Frankreich, gegen eine ehemalige Führungsperson der UBS in Lille und gegen einen Angestellten der UBS in Strassburg sei in diesem Zusammenhang bereits ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

Der Status eines Zeugen mit Rechtsbeistand entspricht in Frankreich einem Zwitterstatus zwischen Beschuldigtem und Zeugen. Er schliesst nicht aus, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.

Weitere Brisanz bekommt der Fall durch den zurückgetretenen französischen Haushaltsminister Jérôme Cahuzac, gegen den wegen Steuerflucht ermittelt wird. Er hatte ein geheimes Konto bei der UBS.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller , Kölliken
    Für Geld wird viel gemacht. Darin unterscheiden sich Staaten nicht von den Banken. Frankreich hat "hausgemachte" Probleme. Da kann man mit solchen Aktivitäten gut von den eigenen Fehlern ablenken. Warum sollten sie auch nicht das machen, was alle anderen auch machen?
  • Kommentar von Adrian Flükiger , Bern
    Die Arroganz der Bankerzunft kennt keine Grenzen. Dazu passt die unverhältnissmässige Forderung dieser Kreise nach einem raschen Abschluss des "Deals" mit den USA. Bevor man diesen Halunken auch nur ein Müh entgegenkommt (wird über kurz eh geschehen) muss der ganze Schlamassel auf den Tisch. Dann kann man auch entscheiden, welche Kantonalbank(en) man fallen lässt! Zudem müssen alle diese Nadelstreifengangster endlich angeklagt und vor Gericht gestellt werden!
  • Kommentar von georgios rafailis , bern
    so ein witz - wie haben die franzosen das alles rausgefunden? in paris haben sie nicht einmal ein einwohnerkontrolle ....ha,ha...und so ein land kommt dann daher! lächerlich
    1. Antwort von S. Sachser , Basel
      Das spielt doch keine Rolle. Man kann jede Bank verklagen, denn Sie lernen es ja nicht. Diese Banken sollten die Möglichkeit bekommen auch insolvenz ankündigen zu können. Sie haben alle belogen und betrogen. Jett müssen Sie mal gerade stehen. Der zuständige Bundesrat ist einfach sehr schwach auf der Brust in diesem Punkt, denn die anderen Banken haben weltweit zum besagten Zeitraum auch das gleiche mit den schweizern gemacht. Auch wir sollten dringlichst Anzeigen erstatten.