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WEF in Davos Erstmals reist der Präsident Chinas ans WEF

Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping eröffnet in diesem Jahr das Weltwirtschaftsforum in Davos. Wer sonst noch ans WEF reist – und wer nicht.

Legende: Video Chinesischer Staatschef eröffnet WEF abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
Aus Tagesschau vom 10.01.2017.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der chinesische Staatschef Xi Jinping fährt an das diesjährige Weltwirtschaftsforum (WEF) nach Davos. Es ist das erste Mal in der Historie des WEF, dass ein chinesischer Präsident nach Davos reist.
  • Neben Xi werden mitunter der einstige US-Vizepräsident Al Gore, der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble, sowie EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in Davos erwartet.
  • Der gewählte US-Präsident Donald Trump wird in Davos hingegen fehlen. Der Republikaner legt dann in Washington seinen Amtseid ab.
  • Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat abgesagt.

Es ist das erste Mal, dass ein chinesischer Präsident am Treffen in Davos teilnimmt. Begleitet wird Xi von der grössten Delegation chinesischer Beamter, seit das Land erstmals 1979 am Jahrestreffen teilnahm, wie das WEF bekannt gab.
Ebenfalls mit dabei in Davos sind die britische Premierministerin Theresa May, der neue UNO-Generalsekretär António Guterres sowie US-Vizepräsident Joe Biden, US-Aussenminister John Kerry und der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore.

Zudem stehen der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble und seine Kabinettskollegin – Verteidigungsministerin – Ursula Von der Leyen und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz auf der Teilnehmerliste.

Nach Davos reist darüber hinaus Friedens-Nobelpreisträger Juan Manuel Santos, Präsident von Kolumbien. Weiter sind mit Christine Lagarde und Jim Yong Kim die Chefs des Weltwährungsfonds (IWF) und der Weltbank dabei.

Zu den Gästen zählen zudem einige Royals: So wird die niederländische Königin Máxima anwesend sein, der jordanische König Abdullah II und Königin Rania, das belgische Königspaar Philippe und Mathilde sowie Norwegens Kronprinzenpaar Mette-Marit und Haakon.

Die Schweiz ist mit sechs Bundesräten vertreten. Simonetta Sommaruga ist die einzige Bundesrätin, die nicht nach Davos reist. Auch die EU schickt eine grosse Delegation.

Die grossen Abwesenden

Währenddessen wird der gewählte US-Präsident Donald Trump der grosse Abwesende in Davos sein. Der Grund: Die Konferenz beginnt am Dienstag in einer Woche und endet am Freitag. Dann legt auch Trump in Washington seinen Amtseid ab. Allerdings dürften mehrere Mitglieder seines Teams anreisen.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat seine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum in Davos abgesagt und damit Spekulationen über eine Reise zur Amtseinführung des künftigen US-Präsidenten Donald Trump angeheizt.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel nimmt an der Konferenz in den Alpen ebenfalls nicht teil – das gilt auch für den französischen Präsidenten François Hollande sowie den kanadischen Regierungschef Justin Trudeau.

Soziale Verantwortung im Fokus

Das diesjährige Jahrestreffen steht unter dem Motto «Responsive and Responsible Leadership». Es plädiert also für eine Führung, die auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht und verantwortungsbewusst handelt. Der Fokus spielt auch auf die jüngsten Erfolge von Populisten wie den Wahlsieg von Trump oder die Brexit-Entscheidung an.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Lily Baumann (Medinilla)
    Genau, die Probleme müssen massiv angegangen werden ..... vor allem die Probleme des tibetischen Volkes. Nur, am WEF wird kein Hahn danach krähen!
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    China ist Nr. 2 bei der Wirtschaft. Trotz vielen Problemen im Bereich Energie, Gesundheit und Umweltverschmutzung holen sie rapide auf. Sie wissen, wenn sie weiter erfolgreich sein wollen, müssen die Probleme massiv angegangen werden. Das ist gut für China und die Welt, das mittlerweile in vielen Bereichen Umweltverschmutzer Nr. 1 ist. Beim WEF geht es um Kontakte. Manche Abwesende haben andere wichtige Termine oder grosse Probleme daheim.
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