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EZB-Präsident Draghi redet
Legende: EZB-Präsident Draghi: «Märkte haben volles Vertrauen, dass der Euro eine starke Währung ist.» Reuters/Archiv
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Wirtschaft EZB-Chef sieht Licht am Ende des Euro-Tunnels

Deutliche Fortschritte auf dem Weg aus der Euro-Kirse sieht der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi. Doch nur eine stärkere Integration von Europäischer Union und Währungsunion sichere Frieden und Wohlstand auch für künftige Generationen.

«Wir können deshalb mit Sicherheit sagen, dass unsere Währungsunion heute wesentlich stabiler ist als noch vor einem Jahr», sagte Europas oberster Währungshüter in London. Der Kollaps der Eurozone sei bei Anlegern kaum noch ein Thema, erklärte Draghi weiter. «Die Märkte haben volles Vertrauen, dass der Euro eine starke und stabile Währung ist.»

Die schmerzhaften Reformen in den Krisenländern würden erste Früchte tragen, so Draghi weiter. «Wir sehen dies zum Beispiel an den beeindruckenden Verbesserungen der Exportwirtschaften in Irland, Spanien und Portugal.»

Dennoch bleibe die Situation im Währungsraum eine Herausforderung, sagte Draghi. Die Wirtschaftsleistung schrumpfe seit sechs Quartalen. «Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt schwach.»

Quelle für Frieden und Wohlstand

Entgegen seiner sonstigen Zurückhaltung bei generellen politischen Aussagen legte Draghi in London nach. Die europäischen Staaten dürften sich nicht mit dem Erreichten zufrieden geben, mahnte er.

Sowohl die Europäische Union, als auch die Währungsunion müssten statt dessen noch stärker integriert werden. «Ich bin allerdings heute sicher, dass unsere Demokratien willens und entschlossen sind einen gemeinsamen Weg zu finden, um diese Institutionen weiter zu stärken, damit sie auch für künftige Generationen die selbe Quelle von Frieden und Wohlstand sein werden, die sie für uns waren», sagte er.

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Eurokurs steigt zum Franken
Aus Tagesschau vom 17.05.2013.
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13 Kommentare

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  • Kommentar von A. Guant , Sunnybeach
    Das Licht am Ende des Tunnels sind europäische Rentner u.Jugendliche die sich aus Protest u.Hoffnungslosigkeit selbst anzünden.Die EU wird sich wieder erholen sobald die Technokraten ihres Amtes enthoben u.die Wertschöpfungskette von allen Systemparasiten befreit sein werden,danach sich das Arbeiten wieder lohnen wird u.die Bürger wieder Steuern bezahlen können.Der Binnenmarkt muss wieder funktionieren, so dass die Bürger u. Unternehmen wieder Investitionen in die Realwirtschaft tätigen wollen.
  • Kommentar von Eva Hummel , Glarus
    Ja Herr Draghi, das nennt man Zweckoptimismus.
  • Kommentar von A. Stern , Bern
    So, so, EZB-Chef sieht Licht am Ende des Euro-Tunnels; aber ich sehe immer noch keine EU-ERLEUCHTUNG!!!
    1. Antwort von Hansi Dragoner , Drachenstein
      Auf IHRE Erleuchtungen in der Schweiz können restliche 500 Millionen in Europa so oder so gut und gerne verzichten !!!!
    2. Antwort von A. Stern , Bern
      Dragoner, Deutschland: Tja, der Neid ist das grösste Kompliment:-) Danke!!