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Leitzins bleibt bei Null EZB setzt lockere Geldpolitik fort

  • Der Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von null Prozent, das hat die Europäische Zentralbank beschlossen.
  • Parken Geschäftsbanken Geld bei der Notenbank, kostet sie das weiterhin 0,4 Prozent Strafzinsen (Negativzinsen).
  • Zudem steckt die EZB noch bis mindestens Ende Dezember 2017 Monat für Monat 60 Milliarden Euro in den Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen.

Die Währungshüter ziehen weiterhin eine mögliche Erhöhung des Volumens bei ihren Wertpapierkäufen in Betracht. Ein entsprechender, bislang mehrfach wiederholter Passus findet sich in der Stellungnahme zur Zinsentscheidung erneut. Einige Experten und Anleger hatten erwartet, dass die EZB diesen Passus ändern würde.

Anleihen: Diskussion erst im Herbst

Die Diskussion über Änderungen im Anleihen-Kaufprogramm solle erst «im Herbst geführt werden», sagte EZB-Chef Mario Draghi «Wir sind noch nicht so weit.» Der Rat der Notenbank sei sich daher auch darüber einig gewesen, vorerst keine Änderung am Ausblick vorzunehmen. Die EZB müsse «geduldig und beharrlich» vorgehen. Eine Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen in der Euro-Wirtschaft sei «das letzte», was die EZB wolle, so Draghi.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Solange Deutschland von dieser Geldpolitik am meisten profitiert, werden es die Herren des EU-Gremiums unterstützen. Erst wenn Deutschland einmal nicht mehr von all den EU-Mitgliedern "abzapfen" kann, wird Dragi (kommt das von "Dracula"?) ganz bestimmt etwas ändern. Deutschland wird rundherum von seinen braven EU-Türstehern beschützt +die Regierung kann in diesem Schutz schalten +walten wie sie will. Merkel +Schäuble regieren Deutschland wie "Diktatoren".Je mehr Asylanten, desto mehr Zustimmung.
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