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Wirtschaft Fifa liegt vorn – bei den negativen Schlagzeilen

Eigentlich sollte die Fifa mit ihrem Kerngeschäft, der Vermarktung von Fussball, Schlagzeilen machen – besonders im Jahr der WM in Brasilien. Doch das ist nicht der Fall: Der Verband steht im Zentrum unzähliger Kontroversen. Das beschert ihm den Titel des umstrittensten Unternehmens der Welt.

Der Weltfussballverband Fifa sorgte letztes Jahr für zweifelhafte Schlagzeilen: Erst starben 44 nepalesische Arbeiter in Katar auf den Baustellen der Fussballweltmeisterschaft 2022. Sie sollen wie Sklaven gehalten worden sein.

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Unrühmlicher erster Platz in Ranking für Fifa
01:59 min, aus HeuteMorgen vom 17.04.2014.
abspielen. Laufzeit 01:59 Minuten.

Dann wurden im Zusammenhang mit der Vergabe der Austragungsrechte für die Weltmeisterschaften in Brasilien, Russland und Katar Hinweise auf Korruption öffentlich. Und in Brasilien gingen anlässlich des Confederations-Cups Zehntausende auf die Strasse, um gegen die steigenden Busbillettpreise zu demonstrieren.

Sie machten die Fifa als Organisatorin des Cups für die zum Teil massiven Preisaufschläge verantwortlich. Brasilianische Medien berichteten zudem von Kinderprostitution auf den Baustellen der Stadien für die Fussballweltmeisterschaft, die in diesem Sommer in dem südamerikanischen Land stattfindet.

Dies trägt der Fifa den Titel des Unternehmens ein, das 2013 weltweit am meisten negative Schlagzeilen geschrieben hat – gefolgt vom multinationalen Modekonzern Mango und dem französischen Nahrungsmittelverarbeiter Comigel.

Zahlreiche Quellen ausgewertet

Die Schweizer Firma RepRisk durchforstet mit ausgeklügelten Suchtechnologien Zeitungen und wertet Radio- und TV-Sendungen in allen Sprachen aus.

Sie erschliesst ebenso viele informelle Quellen im Internet, von Websites von Nichregierungsorganisationen bis zu Blogs von Quartiervereinen. Daraus stellt RepRisk einen Index her. Er zeigt die Risiken, welche Unternehmen für die Umwelt oder Gesellschaft darstellen. Die Firma mit der weltweit tiefsten Reputation gewinnt.

2013 war es der internationale Fussballverband Fifa; das gleiche Jahr war für die Organisation mit Sitz in Zürich wirtschaftlich das erfolgreichste.

Die umstrittensten Unternehmen

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  1. International Federation of Association Football (Fifa)
  2. Punto Fa SL (Mango)
  3. Comigel SAS
  4. HSBC Holdings PLC
  5. Findus Group Ltd
  6. Fonterra Co-operative Group Ltd
  7. GlaxoSmithKline PLC
  8. BNP Paribas SA
  9. ICAP PLC
  10. Samsung Group
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6 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Sahli , Rubigen
    Erstaunt Euch das noch? Da ist die Mafia ein Nasenwässerchen dagegen. Blatter bleibt noch lange. So lange er mit fremden Geldern seine Vasallen sponsert und bei Laune hält, sitzt er (leider) fest im Sattel. Dem Blatter ist das doch egal, ob darunter der Name der Schweiz leidet. Hauptsache; die Kasse stimmt.
  • Kommentar von Björn Christen , Bern
    Der Fisch stinkt vom Kopf! Treten Sie endlich zurück, Don Blatter.
  • Kommentar von P-A Bertholet , 5004 Aarau
    Fussball? Nein Danke! Inklusive alles was dazu gehört! Brutal, naiv, schädlich sogar mit eigene Mafia, und alles auf Kosten von Steuerzahler/innen! Pfui!
    1. Antwort von Karl-Heinz Sägesser , Buochs
      Bin genau Ihrer Meinung....daneben lässt man die eigene Bevölkerung krepieren nachdem man sie Militärisch abgeschottet hat....was für eine Afront!!