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Wirtschaft Firmensterben in Südeuropa

Immer mehr Betriebe in Portugal, Spanien und Italien machen dicht. Mit 42 Prozent mehr Pleiten ist Portugal der Spitzenreiter in der Negativstatistik. Dies zeigt eine Studie der Wirtschaftsauskunftei Creditreform.

In Südeuropa schliessen die Firmen reihenweise ihre Tore. Den höchsten Anstieg der Pleiten im westlichen Europa musste 2012 Portugal verkraften. Das Land verzeichnete ein Plus von fast 42 Prozent. Dies besagt eine Studie der Wirtschaftsauskunftei Creditreform.

Auch in Spanien (32 Prozent) und in Italien (13,5 Prozent) stieg die Zahl der Insolvenzen weiter an. In absoluten Zahlen: 2012 gab es in Italien 12‘300 Fälle, in Portugal 8600 und in Spanien 7800 Fälle.

Viele Firmen haben ein zu geringes Eigenkapital. Zudem macht ihnen die schlechte Zahlungsmoral der Kunden Mühe. Und schliesslich machen den Betrieben die staatlichen Sparprogramme zu schaffen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Hansi Dragoner, Drachenstein
    Manche Kommentare hier sind an Einfältigkeit und Ignoranz nicht zu überbieten. Wenns vorne zwickt und hinten beißt, die EU ist immer dran schuld, nur allzu gerne wird hier die die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit in einer globalisierten Welt und die Schuldenpolitik dieser Länder ignoriert. Bei Billigprodukten dominierten längst vor Einführung des Euros asiatische Länder, die immer mehr auch in obere Segmente vordringen.Die Verbreitung anderslautender Parteiparolen geht wohl auf Dummenfang aus.
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  • Kommentar von E.Wagner, Zug
    Und es gibt immer noch Menschen in der Schweiz die lieber schon Heute als Morgen in die EU wollen. Dann gehört auch die CH zum Armenhaus von Europa. Wacht endlich auf. Bevor es zu spät ist, wir wollen nicht auf dem Hintertürchen in die EU geführt werden, wie das der Bundesrat beabsichtigt.
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Leider ist die Schweiz von diesem Armenhaus EU wirtschaftlich abhängig. Aber sie haben sicher Rezepte, wie man diese Abhängigkeit umgehen kann.
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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Die EU ist wie die Schweiz: Grosse werden grösser (weil da die Politiker drinhocken und mitverdienen) und die Kleinen verschwinden. DAS ist keine freier Markt. DAS ist aktiv vom Staat verursachte Beeinflussung der Wirtschaft. Kein Wunder, bei uns wie auch in den EU Staaten steigen Mietpreise ins unermessliche. Da kann keine KMU mehr existieren. Dazu kommen immer mehr überflüssige Gebühren, Zollabgaben und sonstige Schikanen, die eine attraktive Preisgestaltung unmöglich machen.
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