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Wirtschaft Fusion der Zementriesen kostet 500 Stellen

Bei den beiden Zementkonzernen Holcim und Lafarge folgt im Hinblick auf den Zusammenschluss eine Reorganisation der Administration. Das bedeutet Stellenabbau. Gestern kündigte Lafarge die Streichung von 380 Stellen an, heute Holcim. In der Schweiz fallen weitere 120 Stellen der Fusion zum Opfer.

Legende: Video Holcim streicht 120 Stellen in der Schweiz abspielen. Laufzeit 01:07 Minuten.
Aus Tagesschau vom 20.05.2015.
Zwei Zementmischer mit den Firmenlogos.
Legende: Holcim streicht wegen Lafarge-Fusion 120 Stellen in der Schweiz. Lafarge strich bereits 380 Stellen. Keystone

Die Grossfusion mit Lafarge kostet beim Schweizer Zementkonzern Holcim Stellen. Das Unternehmen wird rund 120 Arbeitsplätze in der Schweiz streichen. Das teilte Holcim mit.

Grund für den Stellenabbau ist die Reorganisation der Konzernadministration im Hinblick auf die Fusion zur neuen LafargeHolcim. Das Ziel sei die Schaffung einer schlanken Organisation mit «starken Länderorganisationen, regionalen Management-Plattformen sowie Zentralfunktionen», teilte Holcim mit.

Am Dienstag hatte bereits die französische Lafarge den Abbau von 380 Stellen angekündigt. Holcim und Lafarge wollen sich im Juli zum weltgrössten Zementkonzern zusammenschliessen.

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