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Wirtschaft Gewinneinbruch in der Rohstoffbranche

Der Ölbohrkonzern Transocean mit Sitz in Zug hat letztes Jahr tiefrote Zahlen geschrieben: Ein Verlust von 1,9 Milliarden Dollar, dies bei einem Umsatz von gut 9 Milliarden.

Der Fall des Ölpreises hat Transocean im letzten Jahr einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Anfang 2014 verdiente das texanisch-schweizerische Unternehmen noch Geld. Doch seit dem Sommer sind diese Gewinne komplett weggeschmolzen und führten Ende Jahr gar zu einem hohen Verlust von fast zwei Milliarden Dollar. Hauptgrund dafür: Hohe Abschreibungen hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Wertverlust beim Geschäft mit Ölplattformen und Bohranlagen.

Das in Zug ansässige Unternehmen machte vor zehn Tagen mit der Trennung von seinem Konzernchef Steven Newman von sich reden. Gründe wurden keine genannt.

Man habe sich in gegenseitigem Einvernehmen getrennt, hiess es damals bloss. Newman hatte das Unternehmen während fünf Jahren geleitet. In diese Phase fiel unter anderem der Brand auf der Transocean-Ölbohrplattform Deepwater Horizon 2010 im Golf von Mexiko. Die Katastrophe führte zu einer riesigen Ölpest.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von peter Keller , Sirnach
    Die Küsten von fünf US-Bundesstaaten wurden verseucht und die Fischindustrie und der Tourismus an der Küste im Golf von Mexiko massiv geschädigt. Strafzahlung in der Höhe von 4,5 Milliarden Dollar geeinigt. Ob die Geschädigten davon profitieren? Trotz rücksichtsloser Umweltverschmutzung wollen sie sich noch eine goldene Nase verdienen. Bedauern ist nicht angebracht - sondern mehr Respekt vor der Umwelt und nicht nur Money im Kopf.
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