Grosse Nachfrage nach Kleinkredit-Aktien

Die Aktien der Cembra Money Bank (früher GE Money Bank) sind am ersten Handelstag an der Schweizer Börse stark gesucht.

Der Börsengang der auf Kleinkredite und Leasing spezialisierten GE Money Bank ist einer der grössten in der Schweiz seit sieben Jahren. Die Bank wird nach dem Börsengang in Cembra Money Bank umbenannt. Sie beschäftigt an 25 Standorten in der Schweiz rund 700 Angestellte.

Der Mutterkonzern General Electric (GE) konzentriert sich stärker auf sein angestammtes Industriegeschäft und speckt deshalb im Finanz-Bereich ab. Deshalb bringt er die Schweizer Tochter GE Money Bank an die Börse in Zürich.

Geglückter Börsengang

Die erste Transaktion mit Cembra-Aktien unmittelbar bei Handelsbeginn am Mittwoch kam bei einem Preis von 54,50 Franken zu Stande. Mitte Vormittag lag der Kurs bereits bei 56,05 Franken.

Der Ausgabepreis der Aktien hatte bei 51 Franken gelegen und befand sich damit am oberen Ende der Angebotsspanne. Gemäss einer Mitteilung der Cembra Money Bank war das Angebot mehrfach überzeichnet worden.

Der Börsengang des Konsumkreditinstituts, bei dem die bisherige Besitzerin General Electrics 981 Millionen Franken eingenommen hat, kann somit als geglückt bezeichnet werden.