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Ehemaliger Merk Serono Hauptsitz in Genf
Legende: Auf diesem Areal soll das «Schweizer Silicon Valley» entstehen. Keystone
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Wirtschaft Grünes Licht für das «Schweizer Silicon Valley»

Forschen, tüfteln und experimentieren – das ist der Traum jedes Wissenschaftlers. Dies wird dereinst am ehemaligen Hauptsitz von Merck Serono in Genf möglich sein. Geplant ist ein Forschungs- und Technologiezentrum. Dahinter steht ein Konsortium um die Unternehmer Bertarelli und Wyss.

Die Unternehmer Hansjörg Wyss und Ernesto Bertarelli sind mit ihren Projekt «Campus Biotech» einen Schritt weitergekommen. Bald soll in Zusammenarbeit mit der ETH Lausanne (EPFL) und der Universität Genf ein Forschungs- und Technologiezentrum am ehemaligen Hauptsitz von Merck Serono in Genf entstehen.

Von der Vision zur Umsetzung

Der Verkauf des ehemaligen Gebäudekomplexes von Merck Serono im Zentrum von Genf sei abgeschlossen, teilten die Verantwortlichen am Mittwoch mit. Käufer sei das Konsortium um die Wyss-Stiftung und die Familie Bertarelli. Das künftige Zentrum soll sich der Forschung in den Bereichen Gesundheit, Biotechnologie und Life Sciences widmen.

Nun solle die Umsetzung der Vision erfolgen. «Der Campus wird neuen Schwung in die Biotechnologie-Branche in der Genferseeregion bringen», sagte Bertarelli gegenüber Radio SRF. Sowohl für Wissenschaftler als auch für Unternehmer werde damit eine breite Palette von Möglichkeiten geschaffen.

Enthusiastischer Bundesrat

Die Kosten des Projekts belaufen sich auf mehrere hundert Millionen Franken. Die EPFL erhält laut den Verantwortlichen von der Wyss-Stiftung eine Spende über 100 Millionen Franken für die Errichtung eines Wyss-Instituts in Genf. Dieses soll in Zusammenarbeit mit der Universität Genf entstehen und unter den gleichen Prinzipien arbeiten wie das Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering an der Harvard-Universität in Boston.

Darüber hinaus wird die Bertarelli-Stiftung das Projekt durch die Schaffung von zwei weiteren Lehrstühlen am Wyss-Institut unterstützen.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann zeigte sich begeistert vom Vorhaben. «Ich habe mitverfolgt, wie es Hansjörg Wyss gelungen ist, eine grosse Anzahl junger Leute zu begeistern», sagte der Bundesrat gegenüber Radio SRF. Er habe eine ganze Anzahl an Startups in die Welt gesetzt. «Wenn das jetzt in Genf auch gelingt, dann hat sich die Kombination der ETH Lausanne, Universität Genf und der Unternehmer Bertarelli und Wyss viele Meriten verdient», sagte der Bundesrat.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von R. Keller , Zürich
    Steuergelder soweit das Auge reicht: Armee, Bildungswesen, Politik, Fernsehen.Justiz, Spitäler, Subventionen hier Sozialhilfe da.Und das sollte noch Steuergünstig sein? Kein Wundern verstecken einige ihr Geld.
    1. Antwort von Peter Kunz , Felsberg
      Lieber R.Keller, könnten Sie vielleicht am Ende jeweils noch erklären, was Sie eigentlich sagen wollten. Einen Zusammenhang mit dem Artikel sehe ich beim besten Willen nicht.