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Porträt Hildebrand, schräg fotografiert.
Legende: Ex-SNB-Direktor Philipp Hildebrand kommt nicht aus der Schieflage heraus. Keystone
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Wirtschaft Hildebrand erhielt noch 8 Monatslöhne von der SNB

Der im Januar 2012 entlassene Direktoriumspräsident der Nationalbank, Philipp Hildebrand, erhielt noch knapp 650'000 Franken von der SNB. Grund dafür war eine Lohnfortzahlung von 12 Monaten. Da er aber vorzeitig zu einem Vermögenverwalter wechselte, wurde nicht der ganze Jahreslohn ausgezahlt.

Philipp Hildebrand hat im 2012 eine Vergütung von 646'000 Franken von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erhalten. Dies, obwohl er per 9. Januar als Direktoriumspräsident wegen des Vorwurfs des Insiderhandels zurückgetreten ist.

Hildebrand sei nach der Kündigung eine Lohnfortzahlung für 12 Monate zugesprochen worden, die aber vorzeitig nach seinem Wechsel zum Vermögensverwalter Blackrock per 1. Oktober beendet worden sei, wie ein SNB-Sprecher erklärte. Für 2011 betrug Hildebrands Vergütung 878'100 Fr.

Der seit 18. April amtierende neue SNB-Präsident Thomas Jordan erhielt 2012 eine Gesamtvergütung von 942'400 Franken. Gestiegen sind bei ihm insbesondere die diversen Vergütungen, worunter auch Dienstaltersgeschenke fallen. Jordan arbeitet seit 1997 für die SNB.

Auf Anfang 2013 hat die SNB ihr Direktoriumsreglement verschärft. Mitglieder des Direktoriums und ihre Stellvertreter haben weiterhin Anspruch auf eine «Entschädigung für Erwerbsbeschränkungen», denen sie nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses unterliegen.

Mehr Notenblüten beschlagnahmt

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In der Schweiz sind im Jahr 2012 rund 4300 falsche Schweizer Banknoten beschlagnahmt worden. Im Vorjahr waren es 3700 gewesen.

Im Jahresdurchschnitt belief sich der Notenumlauf laut dem SNB-Geschäftsbericht auf 54,7 Milliarden Franken. Er lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von 49,3 Milliarden.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Arnold Ganz , Möhlin
    @Bernoulli: Obwohl alle Fakten im Fall Hildebrand samt seinem Umfeld (Bankrat und Bundesrat) vorliegen und längst bekannt ist, dass Hildebrand der trickreichen Lüge überführt, zurücktreten musste, reden sie immer noch von "dreckiger Medienhetze". Ob die Ungereimtheiten, durch die Presse anfangs zögerlich thematisiert, nun rechtlich oder moralisch verwerflich sind, spielt angesichts der Faktenlage überhaupt keine Rolle mehr. Störend ist nur noch die Ignoranz durch die Fangemeinde von Hild...
    1. Antwort von H. Bernoulli , Zürich
      @ A. Ganz: was hat sich Hildebrand konkret zuschulden kommen lassen, welches sein Rücktritt rechtfertigt? Wenn eine Lüge (es war eine verschleiernde Formulierung im Eifer des Gefechts) genügt, dann müssten aber sehr viele Politiker inkl. CB schon seit langem zurückgetreten sein.
  • Kommentar von Marlene zelger , 6370 Stans
    Wäre einem SVP Hildebrand das Geld auch haufenweise nachgeworfen worden?
    1. Antwort von M Jaeger , Wildwil
      Marlene Zelger bringt es mit einem Satz auf den Punkt, kurz aber treffend... :-)
  • Kommentar von jo term , zürich
    da er jetzt in London wohnt frage ich mich ob er diese Einnahmen versteuern muss ???