Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Wirtschaft Importboom bei Erfrischungsgetränken

Inländische Getränke sind in der Schweiz unter Druck: Die Einfuhren an Erfrischungsgetränken sind im vergangenen Jahr um rund 10 Prozent auf 133 Millionen Liter gestiegen. Auch beim Mineralwasser stiegen die Importe: Insgesamt wird fast jedes zweite Mineralwasser importiert.

Die Inlandsproduktion bei Erfrischungsgetränken ist laut einer Publikation des Verbandes Schweizerischer Mineralquellen und Soft-Drink-Produzenten im Jahr 2015 um 2 Prozent auf 506 Millionen Liter gesunken. Der Gesamtverkauf nahm allerdings um 1,5 Prozent auf 603 Millionen Liter zu.

Legende:
Entwicklung bei den Erfrischungsgetränken Angaben in Millionen Litern SMS

Als Hauptgründe für diese Entwicklung nannte der Präsident des Verbandes, Erland Brügger, der gleichzeitig Chef von Rivella ist, die Frankenstärke und die damit einhergehende Zunahme des Einkaufstourismus sowie der Parallelimporte. So spiegeln die Zahlen beispielsweise die vorgenommenen Parallelimporte von Denner oder Landi wider.

Audio
Durst auf Import-Mineralwasser
03:38 min, aus Echo der Zeit vom 30.03.2016.
abspielen. Laufzeit 03:38 Minuten.

Mehr Schweizer Mineralwasser

Ganz ähnliche Entwicklungen waren 2015 auch im Geschäft mit Mineralwasser zu verzeichnen, obwohl der extrem heisse Sommer zu einem beachtlichen Wachstum um rund 5 Prozent auf fast 1 Milliarde Liter an Wasser geführt hat. Dies entspricht einem Pro-Kopf-Konsum von rund 115 Litern. Die Importe nahmen um rund 8,5 Prozent auf 394 Millionen Liter zu.

Importe Mineralwasser
Legende: Die Importe machen einen Anteil von nahezu 41 Prozent der gesamten Mineralwasserverkäufe aus. SRF

Die Produktion an natürlichem Mineralwasser in der Schweiz stieg aber – anders als bei Erfrischungsgetränken – um rund 2,3 Prozent auf fast 600 Millionen Liter.

Die Branche hat derzeit neben der Frankenstärke, die zu höheren Importen führt, noch mit weiteren Trends zu kämpfen: Etwa den vermehrten Ausschank von Leitungs- statt Mineralwasser, die Swissness-Gesetzgebung in der Lebensmittelbranche, den Margendruck im Detailhandel sowie den Kampf gegen Übergewicht, dessen Ursachen nicht selten auch im vermehrten Konsum von zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken gesehen werden.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Keine Wunder wenn sie einbrechen - wenn man im Land des besten Wassers nicht weiss, was zu verlangen, für so ein billiges Blöterliwasser - aber lieber aus aller Welt herbei karren lassen und unser gutes Wasser in den Kanal !!! Wenn man nicht schon alles geschluckt hätte von diesen Wahnsinngen, von denen man umgeben ist im täglichen Leben, müsste man selbst wahnsinnig werden.